Freitag, 13. Januar 2017

Seife sieden - Haarseife

anstatt Shampoo nehme ich Seife speziell für die Haare, bislang vom Einseifer aber was ist schöner als selber siede. Es gibt ziemlich viele verschiedene Rezepte, die meisten sind mir zu kompliziert und was die Zutaten angeht zu speziell. Um Silikon muss ich mir bei Seife zum Glück keine Gedanken machen.
Die Öle und Fette haben in der Seife bestimmte Aufgaben bzw bestimmen die Eigenschaften einer Seife.
Was ich mir so erschlossen habe ist:

Olivenöl erzeugt kleinporigen Schaum und ist heilend und entzündungshemmend,
Kokosfett sorgt für feste Seife und großporigen Schaum entfettet die Haut allerdings stark,
Rizinusöl ist gut für die Haare und unterstützt den Schaum,
Sonnenblumenöl ist gut für die Haut und feuchtigkeitsspendend - macht die Seife allerdings weich und ranzt schneller
Distelöl ist hautpflegend und gut für Schampooseife, macht die Seife weich, neight zur Fleckenbildung bei langer Lagerung.

Daraus ergab sich für mich folgendes Rezept:
500g Olive
250g Kokos
95g Rizinusöl ( die 100ml Flasche aus der Apotheke gibt nur 95g )
50g Sonnenblume
110g Diestel
276g destilliertes Wasser und 5% überfettet.

Zum Thema überfetten. In den meisten Rezepten wird die Ölmenge auf 100% NaOH Sättigung berechnet, der Seifenleim angerührt und dann erst zum Schluss die 5 - 8% der bisher verrührten Gesamtfettmenge noch einmal zugegeben um die Seife zu überfetten. Zum einen ist man mit Überfettung auf der sichereren Seite das die gesamte Natronlauge auch verseift wird. Zum anderen ist dann in der Seife noch Öl übrig was die Haut beim waschen pflegt ( oder halt fettet ).
Da die Seife noch 4 Wochen lang rumliegt und in der Zeit die Natronlauge - Öl -Emulsion in Seife umgewandelt wird erschließt sich mir nicht so ganz der Sinn die Überfettung durch späteres hinzugeben von Öl zu erreichen.  Beziehungsweise wird angenommen das das Öl welches zum Schluss hinzugegeben wird eben nicht mehr verseift wird, der Verseifungsprozess wäre nach anrühren des Seifenleims abgeschlossen. Daher wird in vielen Rezepten für die Überfettung in der Form sehr teures ( hochwertiges ) Öl genommen in der Annahme das dieses Öl dann vollständig der Hautpflege erhalten beibt.
Da mir das nicht ganz nachvollziehbar erscheint mach ich mir das Leben einfacher. Ich berechne die entsprechende NaOH Menge für alle Öle/Fette die ich verwende und reduziere dann die NaOH Menge um 5 oder 8 Prozent ( NaOH-Menge * 0,95 oder 0,92). Abgesehen davon verwende ich in Seife auch (noch?) keine abgefahrenen Bestandteile wie Seide.


Die Haarseife jedenfalls ist toll geworden, schöner Schaum, leicht grünliche Farbe, noch etwas zu fettig die Haare brauchen wesentlich länger zum trocknen sind aber schön weich. Leider viel zu schnell alle.

LG





Samstag, 7. Januar 2017

Privatkopie :-)

meine Lieblingstunika hat aufgegeben. Die Flecken gehen nicht mehr raus, der Stoff wird mürbe und überhaupt spiele ich ja schon seit geraumer Zeit mit der Idee den Schnitt zu kopieren.
Ich hab mich jetzt durch mehrere Blusenmodelle genäht und angepasst und noch mal angepasst aber es wird nüscht. Hauptproblem ist der Ärmel,  diese überschnittenen Ärmel von Burda sind mir ein Graus.
und ich kann es nicht ausstehen wenn das Armloch bis zur Taille geht. Das ist doch voll kacke. Die Strecke Handelenk - Achsel - Hüfte muss sich doch im Kleidungsstück wiederfinden, wenn das Armloch zu tief sitz dann fehlen da einfach ein paar Zentimeter. Und was hab ich davon? Jedesmal wenn ich den Arm hebe rutscht das Shirt unnötig weit nach oben, oder der Ärmel ist dann zu kurz. Gerade bei etwas mehr Oberweite die sich noch nicht komplett der Gravitation ergeben hat hängen die Brustabnäher auch viel zu tief und bei der Brust fehlt der Stoff. Sieht man bei vielem burdagenähtem. Da wird die Brust dann so leicht nach unten gequetscht, halt dahin wo der Stoff nachgibt.
Da die Bluse was das Armloch angeht fast perfekt sitzt und mir auch sonst sehr gefällt hab ich sie aufgetrennt.

Einen ganzen Abend lang nur aufgetrennt, die Teile sorgfältig gebügelt und erst mal zur Seite gelegt. Ich hab das schon mal gemacht allerdings waren die Teile so unsymmetrisch zugeschnitten das es nicht  wirklich möglich war daraus ein passendes Schnittmuster zu kopieren, aber hier war ich echt überrascht, war nur ein Discounterteil aber gut geschnitten und auch sehr gut genäht. Sogar mit Vliseline hinterlegt und die Nähte sauber gesetzt.
Die aufgetrennten Teile habe ich also auf Packpapier gelegt, umrandet (Nahtzugabe ist ja auch gleich dabei) und ausgeschnitten.

Fertig ist der neue Lieblingsschnitt.
Für die "Nähanleitung" hab ich Photos von den Details gemacht wie zum Beispiel dem Ärmelschlitz


Daraus sind dann ein paar Teile entstanden.
Endlich ein würdiger Schnitt für meine Stoffe aus Hawaii die ich mir vor ein paar Monaten gegönnt hab.




mit den Farben ruft der Frühling " ICH KOMME".

LG

Sonntag, 1. Januar 2017

Ich hasse Silvester

es gibt keinen beschisseneren Tag im Jahr und damit hat dieser Post auch kein Bild verdiehnt, ich wähl dich raus du blödes Ding.

Zum einen dieses Ganze sich um den Hals fallen und ein super Jahr wünschen mit Leuten die man nicht zwangsläufig kennt und wenn doch dann nicht zwangsläufig mag. Wie oft wird da wohl geschauspielert und sich gegenseitig insgeheim die Pest an den Hals gewünscht? Kommt natürlich auf die Runde an is klar.

Bis um 12 aufbleiben - wie du bist müde? ist doch Silvester, stell dich nicht so an kannst morgen ausschlafen.
Anstossen selbstverständlich - wie du trinkst keinen Sekt, aber ist doch Silvester? -> Spassbremse
Dieses schwachsinnige Rumgeballere - wie du magst keine Knaller, reiß dich mal zusammen, was und Feuerwerk auch nicht? wat isn bei dir kaputt is doch super. Oh schau! die Rakete hätte fast Onkel Hartmut erwischt, haha, ja wie jetzt ick soll nich uff Fenster zielen, kann ick doch nix für wenn die bei kaputt gehen und seit wann darf ick mit Böllern nich nach Leute werfen, ist doch lustig, hab extra die aus Polen geholt ohne CE Kennzeichen ;-) Oh kuck mal wie die springen und rennen! Haha.

Ich wünschte es wäre ein Tag wie jeder andere, geht aber leider nicht.

Da diese dämliche Ballerei (Feiern die noch oder steht eine Invasionsarmee vor den Türen?) ja schon Tage vorher anfängt, in Berlin gleich nach Weihnachten, hier auf dem Dorf zum Glück erst zwei Tage vorher haben wir erst mal mit zu tun Abends die Schafe in den Stall zu holen, ich kann denen ja nicht drei Tage Arrest verpassen. Das muss rechtzeitig passieren am Besten wenn es noch hell ist. Das haben wir auf die harte Tour gelernt, das erste Jahr in dem wir Schafe hatten war auch zufällig noch das erste Jahr hier mit signifikanter Ballerei da ein paar Typen hinter unserem Grundstück wirtschaftlich Groß raus kommen wollten mit Indoor Motoradfahrerei und auch noch eine Silvesterpartyveranstaltung versucht haben, hat zum Glück nicht gefunzt gab aber natürlich punkt 6 Kinderfeuerwerk. Hätten ja auch mal Bescheid sagen können aber die hatten es eh nicht so mit Kommunikation. An dem Tag waren wir ein paar Minuten zu spät dran mit den Schafen, die wollten dann nicht mehr. Auf Teufel komm raus sind die nicht in den Stall gegangen. Da half kein Leckerlie, kein Versuch des koordinierten Treibens, nix.
Mein Mann hat dann Silvester auf der Schafweide verbracht um die possierlichen Tierchen zu beruhigen was zum Glück funktioniert hat. Zum Glück kam er auch rechtzeitig die waren nähmlich schon in Fluchtbereitschaft. Und wenn so ein Schaf weg will dann hält das auch kein Schafzaun von 120 cm, da springen die im Stand drüber wenn die richtig bockig sind, das weiß ich leider aus Erfahrung.
Die Schafe sind also schon den ganzen Tag im Stall, werden mit Futter vollgepumpt auf das sie richtig schön träge werden und dann auch noch in der Fläche vom Stall halbiert das auch ja kein Anlauf für das Auframmen der Tür genommen werden kann. Wie die Sardinen in der Büchse. Check.
Das nächste Thema sind die Katzen, die fühlen sich natürlich angegriffen und schwanken zwischen Haus und Hof verteidigen und den Unhold finden und stellen und sich irgendwo verkriechen damit der Lärm weggeht und das in sämtlichen möglichen Verstecken weil irgendwie funktioniert das nicht. Da werden die Fenster verrammelt, dafür haben wir uns Duschstangen besorgt, vor die Fenster geklempt und darauf werden dann Bettdecken gehängen, das dämpft den Lärm. Und dieses Jahr probieren wir so ein Katzenduftstoff - ich fühl mich wohl - aus, mal schauen ob das hilft.
Dann müsste ich mich um mich kümmern, Komasaufen wäre super aber dann könnte ich ja nicht mehr mit dem extra für Silvester erstandenen Feuerlöscher ein potentielles Feuer löschen weil zum Beispiel irgendein Depp es geschafft hat eine Rakete aufs Dach vom Heuboden zu krachen.

Falls tatsächlich noch die Frage im Raum steht, nein ich gehe um zwölf nicht vor die Tür um mit den Nachbarn anzustossen. Ich verkrümmel mich auf die Couch und kuck irgendeinen Ballerfilm auf laut.
Nach ein paar Jahrzehnten Feldversuche zu Silvester tu ich mir das nicht mehr an. Das krasseste war in Berlin von der 6.Etage zuzusehen wie sich Besoffene gegenseitig mit Raketen versucht haben abzuschießen und mitten auf der Strasse rumgerannt sind, zwischen den Autos. Und dann sprechen wir hier von Kultur und Zivilisation.

Und wenn wir diesen super Abend also endlich rum gekriegt haben ist am nächsten Morgen Weide absuchen dran nach Resten vom Raketen und Böllern. Ich kann diesen Scheiß nähmlich nicht auf der Weide gebrauchen. Aber an so was denkt ja auch keiner.
Da fällt mir noch die Geschichte ein von ner Freundin die wollte ihre Hochzeit bei uns feiern, im August, Hochsommer und schwadronierte von den tollen Himmelslaternen die sie gerne in großer Stückzahl steigen lassen wollte. Meinen Einwand von wegen August - heiß - Waldbrandstufe - Drahtgestellreste auf fremden Grundstücken ??? hat sie nicht so ganz verstanden. Wie einige andere Sachen auch, wir wurden uns dann nicht einig und sie hat woanders gefeiert.

Ich hoffe ihr habt Silvester alle unverletzt überlebt. Alle Finger dran? Augen noch vorhanden? Dann kann ja im neuen Jahr wieder genäht und gebastelt werden.

LG



Freitag, 23. Dezember 2016

Rauhnächte - Weihnachtszeit

Die Welt ist dunkel und eisig zur Zeit.
Leider ja nicht nur was das Wetter angeht, bald kehrt das Licht zurück.
Bis dahin wünsch ich euch eine besinnlich oder beschauliche oder magische Zeit.









LG

Freitag, 2. Dezember 2016

Fadenzeit

in der dunklen ungemütlichen Jahreszeit, jedenfalls ungemütlich draußen ist der Platz an der Nähmaschine oder auf dem Sofa wieder beliebter geworden.
Das finden auch die Katzen die mich natürlich unterstützen wo sie nur können.

Entweder in dem sie mir während der Tätigkeit zur Hand gehen wie den Stoff plätten, oder sehr beliebt auch der Platz auf der aktuellen Strickware. Den Schal für diesen Winter, ein ausgesprochenes Monster mit 1.5 m Länge und 40 cm Breite aus dickem gewebten Schlauch fanden sie so toll das er erst mal zur Schlafplatzunterlage umfunktioniert wurde. Der ist auch so warm das er erst jetzt bei definitiven Minusgraden überhaupt erst getragen werden kann. Und somit hatte ich auch Zeit für Ersatz zu sorgen, denn an den Schal bin ich eigentlich nie rangekommen.



 Jetzt ist er gewaschen, die Fäden noch frisch vernäht und wärmt jetzt MICH.


LG

Dienstag, 29. November 2016

Weihnachtsdekoterror

da machen wir natürlich mit.
Prompt nachdem wir unseren neuen Türkranz der Öffentlichkeit vorgestellt haben hat unsere Nachbarin nachgezogen und ihre Fenster voll gestellt.

Aber da lassen wir uns nicht hetzen, man muss sich ja noch steigern können. Ein paar Lichterketten liegen schon bereit, bis jetzt genieße ich erst mal den neuen Türkranz. Vor allem morens wenn die rauhen Kugeln vom Frost schön mit Rauhreif bedeckt sind



Oh da war ja noch was wo heute doch Dienstag ist und ich kreativ war :-)
creadienstag#255
Ich hab die Kugeln auf Draht gefädelt und mit diesen U förmigen Klemmen auf den Strohkranz gepinnt.

LG

Montag, 21. November 2016

manchmal ist das Leben einfach nicht kooperativ

die letzten Wochen waren latent anstrengend.
Erst ist unser Leitbock krank geworden - der Kollege wollte nicht mehr aufstehen, also an einem Samstag den Tierarzt einbestellt, Diagnose : unbestimmt, Tiere sind ja nicht so richtig auskunftsfreudig, ist ein bisschen wie Rätsel raten. Immerhin ein paar zum Tode führende Krankheiten konnten ausgeschlossen werden.
Also in den Stall einsperren und beeltern, mit Heu und Wärmdecke ( irgendwann auch noch Wärmflasche ) zudecken damit er nicht auskühlt ( hier greifen sich gestandene Bauern dann bestimmt an den Kopf ) und einfach ein bisschen Präsenz zeigen. Am Kopf kraulen und so.
Zwei Tage später lammt das erste Schaf, ein bisschen früh dieses Jahr und auch zeitlich nicht so ganz passend da der Stall ja vom Bock belegt ist. Das ist ziemlich ungünstig da die Schafe der frischgebackenen Mutter gerne etwas Raum geben um die Mutter - Kind - Beziehung zu stärken. Laut internationaler Presse / Internet werden werdende Mütter von der Herde getrennt damit sie zur Ruhe kommen und Bindung und so, das machen unsere Schafe ganz allein. Doof war nur : Stall belegt.
Dann kommt noch das Wetter dazu, ja auf dem Land kann man sehr viel übers Wetter reden, das ist wichtig für Entscheidungen die getroffen werden.
Die nicht im Stall separierten und nicht gerade Mutter gewordenen Schafe haben also entschieden dem frisch gebackenen Elternteil samt Nachwuchs so richtig viel Raum zum gegenseitigen Kennenlernen zur Verfügung zu stellen und haben sich auf die Weide verzogen - die lesen ja auch keine Wetterberichte. Dumm nur das ausgerechnet an dem Tag / in der Nacht soviel Regen vom Himmel fallen musste wie das ganze Jahr nicht. Die Schafe klatschnaß und übellaunig, und dann ist auch noch der Aussenbereich aufgrund eines zugesetzten Drainagerohrs abgesoffen.
Am nächsten Tag also Mittagskind auf Arbeit um zwei Stunden lang Matschepampe mit der Schubkarre von A nach B  zu transportieren. Ich war grad mit dem gröbsten fertig, der Weg in den Stall wieder einigermaßen begehbar und der nächste Regen zeichnete sich ab da wollte dann die Schafmutter lieber in den Stall, jetzt wo der Weg frei war. Ist ja  auch näher am Futter. Der Bock war zum Glück nur noch angeschlagen und nicht mehr ausgenockt und konnte Besuch gut gebrauchen, nach drei Tagen im Stall kriegt unser Bock immer Lagerkoller und kann uns nicht mehr leiden. Am wiederum nächsten Tag kam ich später nach Hause, die ausgefallenen Stunden vom Vortag müssen beim Lohnunternehmen ja wieder reingeholt werden, bin ich dann mit Taschenlampe auf die Weide gekrochen zur nächtlichen Fütterung und hör Lämmer!?? Häh? Wie sind die denn rausgekommen? Na gar nicht, Madame Nr.2 hat nachgelegt. OK, also im Dunkeln versucht die frischgebackene Mutter mit den Lämmern in den Stall zu bekommen schon wegen dem Regen, das geht am Besten indem man sich die Lämmer schnappt und in den Stall geht, die kommt dann schon, muss man nur aufpassen das sie einen nicht umrennt, bzw bei Zwillingen braucht man meistens beide, was doof ist mit Taschenlampe und nur zwei Händen. Mein Mitbewohner hat sich zu der Zeit glaube gerade von Novo erholt und war keine große Hilfe. Seelischmoralisch natürlich schon, praktisch eher weniger.
Irgendwann waren alle drin, der Bock hat  sich noch mehr gefreut die anderen Schafe eher weniger aber es wurde etwas ruhiger, nach einer weiteren Woche hat dann noch das dritte Schaf gelammt da war aber kein Regen mehr und der Bock und alle Lämmer mit dem Rest schon wieder vergesellschaftet und damit auch Platz im Stall.
Der Tierarzt musste dann noch zwei mal vorbeischauen, einmal wegen unserem Leitbock der sich dann noch ne Blasenentzündung geholt hatte und jetzt zum Glück aber wieder voll fit ist, nachdem bei einer kurzen Ferndiagnose per Telefon ja schon von Schlachten die Rede war eine echte Erleichterung. Er vertraut uns und lässt sich gern kraulen, das entspannt die ganze Herde und so kommen wir auch an die Schafe ran wenn was ist.

Das dritte Mal mussten wir den Tierarzt wegen einem Lamm holen das leider den Kopf  zu früh zu tief in die Futterschüssel gesteckt hat und leider das Futter noch nicht vertragen hat, es hat es nicht geschafft. Der kleine Scheißer hat aber auch nie auf seine Mutter gehört. Da konnte sie stundenlang nach ihm brüllen, er hat entweder geschlafen oder am Futter rumgefressen oder oder oder, in den ersten Tagen haben wir den ständig hinter ihr her geschleppt um den Lärmpegel niedrig zu halten, man darf es sich ja auch nicht mit allen Nachbarn verscherzen. Vielleicht hatte er auch eine Vorerkrankung. Tiere zu verlieren ist immer hart.

So, das zum Thema Schaf, mal schauen wie es sich noch entwickelt.
Die nächste Episode in diesem Jahr die sich Abzeichnet wird sein :

"Stallpflicht - Wie sag ich es meinen Enten?"

Da freu ich mich schon richtig drauf. Nach einer Kollision mit einer Katze die auf der Suche nach einem schönen gemütlichen Winterübernachtungsplatz den Entenstall entdeckt hat (also keine von unseren, die liegen im Winter im Haus vorm Ofen) gehen die Enten zur Zeit nicht mal in die Nähe ihres Stalles und schlafen lieber vor der Eingangstür zum Haus, die haben wahrscheinlich die Hühner beobachtet die sich manchmal reinschleichen und warten auf eine Gelegenheit. 
Ich arbeite noch an einer Idee wie ich es Ihnen schonend beibringe falls es in unserem Landkreis soweit kommt. Wenn ich also mit dem Bloggen pausiere renn ich vielleicht die ganze Zeit den Enten hinterher ;-)


LG





Sonntag, 6. November 2016

Seife sieden - Pfefferminzseife

Früher hatte ich  mal ein Duschbad mit Pfefferminz das hat im Sommer richtig gut gekühlt, ich hab das mal im Winter benutzt und dann tatsächlich gefroren.
Also sollte es als nächstes eine Pfefferminzseife sein, dafür habe ich 2 Wochen lang Marrokanische Minze in Olivenöl ausgezogen, einen starken Pfefferminztee angesetzt und wieder mit Schweineschmalz und Olivenöl zusammengerührt. Ist zwar nicht so stark wie das besagte Duschbad aber hat einen leichten Geruch nach Pfefferminz und vor allem hat die Seife eine schöne dunkle Farbe.Die Pefferminze habe ich einfach mit rein getan.


LG

Freitag, 21. Oktober 2016

Erntezeit

diesmal nicht Gemüse sondern mal was fleischiges.
Langsam gewachsen, viel Bewegung gehabt, Sonne gesehen, Fressen selber gesucht, gekräht, Hühnerdamengesellschaft gehabt. Ich bild mir ein man schmeckt es.
 
LG

Freitag, 14. Oktober 2016

Hühner

zwei unserer Hühner haben Asyl auf dem Hof gefunden getrennt von der restlichen Gruppe. Beide sind körperlich leicht lädiert, haben Namen und dürfen ihren Lebensabend verbringen wie sie es möchten.
Frau Sperper hat mal etwas zu lange im Elektrozaun gehangen und das auch noch im Winter, als wir sie endlich gefunden hatten lag sie im kalten Gras, sie durfte dann erst mal ins Haus einziehen in einem Karton strohgefüllt um wieder warm zu werden, aber leider wachsen seit dem ihre Flügelfedern nicht mehr, vielleicht war das auch von Anfang an so und ist nur nicht auf gefallen. Jedenfalls kann sie nicht auf die Hühnerstange raufflattern. Als Bodenlebewesen wird sie von den anderen aber etwas gemoppt. Hühner können fies sein.
Frau Braun hat einen schiefen Schwanz, ist aber ansonsten sehr aufgeweckt und erinnert sich wohl an ihre Vorfahren. Hühner in der freien Natur sind wohl Baumbewohner, wie sie.

Nachdem Frau Braun dann aber doch Ansprüche auf das Haus entwickelt hat musste sie jetzt leider wieder zurück. Hühnerkacke auf dem Küchenfußboden ist wortwörtlich scheiße.

LG


Donnerstag, 6. Oktober 2016

Wintervorrat

mit den restlichen Pflaumen die nicht mehr in den Topf gepasst haben um zu Alkoholisierten Pflaumen zu werden habe ich mal wieder Pflaumenmus gemacht. Diesmal habe ich auf Rat der Nachbarin hin die das so aus Schlesien kennt die Kasserol mit Schweineschmalz eingerieben und tatsächlich ist diesmal nix angebrannt. Nach sechs Stunden waren die Pflaumen so eingedickt das nur noch der fast schwarze teerartige Muss übrig blieb. Drei kleine Gläschen sind es geworden.
Die Essenz der Pflaumen.

 

LG

Montag, 3. Oktober 2016

Heuernte 2016

wettertechnisch war dieses Jahr ja eher sehr durchwachsen. Es gab viel Regen. Wir hatten das Glück zwischendrinn immer noch ein paar Sonnentage zu haben. Für uns war es deshalb nahezu perfekt.
Für die Heuernte ist es natürlich schwierig dann den richtigen Zeitslot zu erwischen, es braucht schon ein paar regenfreie Tage um das Heu rein zu bekommen. Dieses Jahr hatten wir Glück uns immer zur rechten Zeit dafür entschieden zu haben auch wenn es im Sommer ziemlich knapp war


Da wir noch nicht über einen technisch gesehen gut ausgestatteten Haushalt verfügen (Traktor) müssen wir uns mit einem Balkenmäher behelfen, da dauert es dann mal ein paar Stunden bis die Wiese gemäht ist.
Auch Wenden und Häufeln läuft hier manuell, dafür verschleißen wir  im Jahr auch ein bis zwei Heurechen.
Dankenswerter Weise kommt uns aber manchmal auch unser Nachbar zur Hilfe mit Traktor und Heuschwader, dann sparen wir Zeit was vor allem relevant ist wenn Regen ansteht.
Transportiert wird das Heu mit einem alten Wagen auf den mein Mann einen Aufbau aus Holzlatten gesteckt hat, letztes Jahr war der Aufbau verschraubt, durch die Belastung ist allerdings das Holz gerissen. Da in China Baugerüste aus Bambus nicht geschraubt sondern mit Seilen verbunden werden hat er dieses Jahr die Holzlatten mit Kabelbinder verbunden und das ging echt super



Das Heu ist also drin, die erste Urlaubswoche ging jetzt im Herbst dafür drauf dafür konnten wir aufgrund des Wetters allerdings auch ganz entspannt schuften, der Boden ist voll, Futter und Einstreu fürs nächste Jahr gesichert



Und natürlich ziehen hier alle an einem Strang



LG

Freitag, 30. September 2016

Mangotraum

Vor einiger Zeit bin ich über Mangopürree gestolpert.
Im 1 L Gebinde gibt es pürrierte Mango, ohne jeglichen weiteren Zusätze, kein Zucker, kein Gewürz, einfach nur reine Mango.
Zusammen mit Agar Agar zum Andicken ergibt das einen sehr leckern Brotaufstrich. So schön ohne Zucker, einfach nur Mango, ganz rein :-)

 

Über Agar Agar bin ich mal im Asienladen gestolpert als ich noch auf asiatisch Kochen stand.
Da haben meine Tage mit Misosuppe angefangen. Jedenfalls was ich nicht mag an Marmelade ist der Zuckergehalt, da bin ich etwas puristisch veranlagt vor allem wenn die Früchte an sich schon süß sind. Sind sie es nicht sind sie meistens zu früh geerntet. Lassen sich ja dann auch besser transportieren weil nicht so weich, und halten auch etwas länger weil noch nicht reif, kommt also dem Handel entgegen, mir aber nicht. Da ich auch Zucker bei Apfelmus für völlig übertrieben halte und deswegen eigentlich nur selbst gemachten verspeise bin ich dazu übergegangen auch Marmelade nur noch selber zu machen.
Mit Agar Agar halt, selbst der 3:1 Marmeladenzucker ist mir noch zu süß. Inzwischen gibt es das Zeug ja auch bei Kaufland zu erwerben, da muss man nicht mehr im Asienladen nach den ominösen Verpackungen und der Beschriftung in deutsch suchen.

LG

Freitag, 23. September 2016

Wintervorrat

der Hamster wird langsam aktiv.
Ist ja auch kein Wunder, seit einigen Wochen wird man ja überschwemmt mit der Ernte.

Da wir aber im Überfluss haben und auch gern mit der Tierwelt teilen lass ich mir auch mal Zeit.

Als erstes hab ich dieses Jahr wieder alkoholisierte Pflaumen eingeweckt:


Das hab ich letztes Jahr das erste Mal probiert und die waren so lecker und leider so schnell alle, da freuen wir uns schon seit dem Frühjahr drauf.
Pflaumen entkernen, im Topf mit Rotwein übergießen bis sie bedeckt sind, Zimt, Zucker und Nelken rein und am Ende noch Rum drauf, köcheln lassen und in Gläser füllen.
Dieses Jahr leider etwas zuviele Nelken dafür aber auch nicht so süß wie letztes Mal.

13 Gläser sind es geworden, eins ist allerdings auch schon wieder weg.

LG

Samstag, 17. September 2016

Biogut Besenborstel

Eine Nachbarin hat mir im Frühjahr erzählt das es tatsächlich bei uns in der Nähe ein Biogut gibt das Gemüsekisten liefert. Bislang dachte ich immer dieser Luxus wäre Städtern vorbehalten. Bei uns in der Region ist aber tatsächlich die Produktion von Lebensmitteln noch voll im Gange, vor allem auch in selbstversorgerweise. Fast jeder Hof hier in der Nähe hat noch Viehzeug und bestellt kleine Felder. Von Straußen über Gallowayrinder bis hin zu Dammwild ist ziemlich viel vertreten, wie lange noch kann keiner sagen, die agrarpolitischen Entscheidungen lassen mich eher davon ausgehen das die Regierung alles daran setzt das zu unterbinden. Von übertriebenen Hygienebestimmungen für Kleinstbetriebe bis hin zu Forderungen der Tierhaltung und Ausnahme von Nebenerwerbshöfen aus Fördermittelvergabe... Nach meinem Empfinden gibt es kein Maß mehr, kein Abwägen von Vor und Nachteilen. Riesenmastbetriebe sind OK aber wer keine bis zur Decke gefließte Schlachtküche hat kann Fleisch nicht mehr verkaufen, Holzbretter sind jetzt wohl auch verboten weil angeblich unhygienischer als Plastik ( aus welcher Studie das auch immer sein soll ) und der Verbot von Brennesseljauche als Pflanzenschutz und Stärkungsmittel aufgrund fehlender Studien bezüglich Unbedenklichkeit und gleichzeitig legitimierter Einsatz von Glyphospaht ist für mich einfach lächerlich. Wie soll die geforderte biologische, natürlichere auf Kreisläufen basierte Landwirtschaft denn aussehen wenn gerade der Einsatz von natürlichen Mitteln unterbunden wird? Und wer soll das alles bezahlen? Der Verbraucher will ja im Schnitt nicht. Das ist jedenfalls meine Erfahrung.

Aber zurück zur Biokiste, Dank Urlaub konnten wir uns eine Probekiste bestellen und siehe da es gibt sogar Milch und Fleischprodukte. Was ich sehr gut finde ist das sich das Biogut Besenborstal mit anderen Erzeugern aus dem Elbe Elsterkreis zusammengeschlossen hat. Das erhöht die Vielfalt der Produkte.
Nach einem halben Jahr kann ich mich noch nicht dazu durchringen sie abzubestellen, komm allerdings auch nicht dazu sie komplett zu verwerten.

Mhhh

LG



Freitag, 2. September 2016

Nutzgarten

man man man, seit vier Jahren buddel und grabe ich mich hier durch die als Nutzgarten geplante Fläche und Stück für Stück wächst langsam der Nutzgarten aus dem alten Acker der die letzten Jahrzehnte als Wiese verbracht hat.

Der Boden an sich ist super, unser Nachbar hat auch jahrelang seine Kühe drauf weiden lassen, und was ist besser als Kuhdung. Allerdings wächst somit auch das Unkraut ohne Ende.

Dann findet man auch hin und wieder etwas wieder, vorrangig alten Müll. Die Müllabfuhr ist jünger als der Hof und früher hatten wohl die Meisten Abfallgruben auf dem Grundstück, der Abfall bestand damals hauptsächlich aus Dingen die nicht mehr verwertet werden konnten. Also buddel ich eigentlich immer alte Steine, Scherben, Dachpappe, unendlich viele alte Nägel aus, hab auch schon mal die Reste vom alten Küchenofen gefunden, Draht, Schnur, Klammern...
Das bisher coolste ist ein Geldstück von 1888. Das einzige coole Fundstück neben Kiloweise Müll.

Dann gibt es noch Steine, Ziegelsteine, Granitsteine, Punktfundamentreste und Steine Steine Steine.

Ziel ist um den Brunnen der noch eine schöne Einfassung mit Dach bekommen soll  im Halbkreis den Nutzgarten anzulegen, die Ränder werden mit Kräutern und Blumen bepflanzt. Daran schließt sich ein Beerengarten an und ein Gewächshaus.


Dumm ist wenn man auf einem guten Weg ist, die neu gepflanzten Brombeeren schön wachsen und sogar schon Blüten ansetzen und dann der Zaun bei den Schafen umfällt. Gut somit waren sie beschäftigt und hatten keinen Grund abzuhauen, denn einen weiteren Zaun gab es nicht. Aber für die Brombeeren war das leider ein Schritt zurück
 

langsam geht es vorwärts, manche Pflanzen wollen nicht so richtig, da bin ich noch auf der Suche nach einem günstigeren Standort, zum Beispiel will der Lavendel nicht so ganz aber andere Pflanzen wachsen dafür hervorragend



Was dann noch fehlt ist die Zeit die Produkte auch immer zu verarbeiten, aber was verwelkt gibt auch wieder Nährstoffe zurück. So ist das halt mit Kreisläufen.

LG


Donnerstag, 25. August 2016

Sauerteigbrot

selbst gebacken. Juchuu.
Damit liebäugel ich auch schon seit einiger Zeit, ich hab wie immer im Internet recherchiert und bin auf https://www.ploetzblog.de/ gestossen. Eine ware Fundgrube wenn man mehr wissen will als wieviel Gramm Mehl, Wasser, Salz sondern auch warum. Ich hab mir auch das "Brotbackbuch Nr2" geleistet.
Zweimal hab ich schon versucht Sauerteig anzusetzen bin aber leider dafür etwas zu verpeilt. Dafür ist es eigentlich einfach, ich hab den Sauerteigansatz aber immer vergessen.
Zumal Sauerteig mit der Zeit auch immer stabiler wird und die Triebfähigkeit erst mit der Zeit ansteigt. Man muss nicht alles selber machen. Es gibt auch Bäcker die Sauerteigansatz abgeben. Durch Zufall hab ich von einem Kollegen Anstellgut bekommen. Den Sauerteig führen sie wohl schon zwei Jahre, ich hoffe der ist stabil genug für mich.



Dieser Duft und der Geschmack, ein Traum. Nächstes Mal finde ich bestimmt auch meine Brotform damit es eine hübschere Gestalt annimmt als diesen Flatschen.

LG

Freitag, 19. August 2016

Wiesenkräuter II

 Weiter gehts, jetzt zeig ich ein paar Kräuter die bei uns wachsen und eher im Sommer blühen. Hier hatte ich ein paar Kräuter gezeigt die man schon im Frühjahr erkennen konnte

Schmalblättriges Weidenröschen 
Wir haben nach dem Einzug relativ schnell aufgehört bei uns zu mähen, wir mögen zum Glück beide mehr den total wild zugewucherten Garten. Dadurch haben Pflanzen die Möglichkeit sich anzusiedeln wo auch immer sie herkommen. Schon allein weil ich sie so schön finde haben wir das schmalblättrige Weidenröschen stehen lassen und so langsam vermehrt es sich auch sehr schön. Die Blüte erinnert mich immer ein Bisschen an eine Wunderkerze, es bildet sich eine Blütenrispe und die Blüten gehen dann nach und nach von unten nach oben auf.





Schöllkraut
wächst bei uns wie das totale Unkraut. An fast jeder Hausmauer entlang, am Kompost um den Kompost. Den Pflanzensaft kann man angeblich bei Warzen verwenden, hab ich ausprobiert hat aber nicht geklappt. Vielleicht nicht lang genug aufgetragen.
 

Breitwegerich
 


Gänsefingerkraut:
wächst hier auch wie die Pest, sehr guter Bodendecker, scheint auch unempfindlich gegen drüber laufen zu sein.




 Johanniskraut
Ganz ganz leise versucht es sich im Garten zu etablieren. Leider ist es schon zwei Mal dem Heu machen zum Opfer gefallen, dieses Jahr haben wir mal geschafft es stehen zu lassen. Bislang hat es noch nicht geblüht, ich hoffe auf letztes Jahr damit ich mal Johannisblütenöl ansetzen kann.



Nelkenwurz
Ist auch eher so ein kleiner Nieschenbewohner, wächst eigentlich nur an einer kleinen Stelle zwischen den Bodenplatten. Mal schauen ob ich es im Garten ansiedeln kann.


sdfgsdfg

Freitag, 12. August 2016

Laufenten - erstes Fazit

Schnecken? Welche Schnecken. Hätt ich nicht gedacht aber die drei Krückstöcke wie sie von meiner besseren Hälfte liebevoll genannt werden haben es echt im Griff. Und das obwohl sich Dame Nr 1 schon nach zwei Wochen zum brüten zurück gezogen hat. Nr 2 folgte 10 Tage später.
Ja sie haben gebrütet, der Stall und der Garten haben ihnen offenbar zugesagt.
Hello World:

Der Stall ist bis auf eine Kleinigkeit super.
Die hintere Klappe ist zum reinigen schön groß, man kommt überall gut ran. Die Terasse ist perfekt. Am Anfang dachte ich Terasse? Sonst noch was? Aus mehreren Gründen kann ich das aber empfehlen.
1. Bei der Eingewöhnung an den Stall sollen sie die ersten Tage drin bleiben, da die Terasse von Anfang an zur Verfügung stand waren sie in dem Sinne nicht eingesperrt sondern haben auch gerne draußen gesessen, den Garten beschaut und sich die frische Luft um den Schnabel wehen lassen.
2. Brauchen die Enten Wasser, zum Trinken und zum Reinigen ihres Federkleides. Eine große Wasserschüssel auf der Terasse hat sich da angeboten und sie haben das Heu im Stall dadurch nicht durchweicht.

3. Versuchen sie den Stall sauber zu halten und kacken dann morgens wenn die Klappe noch zu ist auf die Terasse, die kann ich mit Wasser abspülen und schruppen.
Sollte noch mal ein Stall gebaut werden müssen würde ich den Boden zwischen Stall und Terasse teilen und die Bretter der Stallwand nicht auf der Bodenplatte aufsetzen sondern bis zum unteren Rand der Bodenplatte verlängern, so würde das Wasser welches aus der Wasserschüssel rausgespielt wird einfach abtropfen. Jetzt ist da leider ein Spalt durch die aufgesetzte Wand wo das Wasser drunter kriecht.
Es sind wirklich Laufenten, sie bewatscheln ( eigentlich rennen sie eher ) fast den ganzen Garten und Hof. Sie haben auch schon mal einen Ausflug zum Nachbargrundstück unternommen auf die Kuhweide wollten aber doch nicht mit der Kuh spielen und waren ganz schnell wieder zurück. Ein Zaun hält sie nur bedingt ab. Der muss sehr engmaschig sein, ich hab gelesen wo ein Entenkopf durchpasst passt auch der Körper durch und das stimmt tatsächlich und zweitens können sie wenn sie wollen auch 1,20m überflattern. Bei zu kleinem Auslauf kann ich mir gut vorstellen das sie die Vegetation schaffen. Dann brauch man sich allerdings wohl auch keine Gedanken um Schnecken machen. Hier berennen sie ungefähr 3000qm.
Zurück zum Brüten. Im Internet hab ich mehrere Dinge gelesen die bei mir nicht eingetroffen sind. Sie haben sehr gut auf ihrem Gelege gesessen und wenn sie einen Ausflug unternommen haben das Nest auch immer gut abgedeckt. Den Erpel haben wir nicht separiert, er hat bei den beiden Damen aber auch nicht viel zu sagen :-). Wir haben ehrlich gesagt nicht viel unternommen um den Bruterfolg zu erhöhen, wir hatten eher gehofft das die Internetinformationen stimmen. Der Stal ist schließlich für vier Enten gebaut und ich will nicht dieses Jahr noch anbauen müssen.
Die beiden Enten haben in dem gleichen Nest gebrütet, das war kein Problem. 10 Kücken haben geschafft zu schlüpfen und aus dem Nest zu krabbeln. Es gab mehrere Eier wo die Kücken entweder beim Schlüpfen verstarben oder platt gedrückt wurden. Das größere Problem waren die Nachzügler, da Nr2 fast 10 Tage später gestartet ist sind auch erst nach weiteren 10 Tagen ihre Kücken geschlüpft. Die Älteren sind zu dem Zeitpunkt allerdings sehr fit und können den Alttieren folgen die dann schon größere Runden rennen, die ganz Jungen kommen nicht hinterher. Die wurden dann auch nicht eingesammelt, wir sind ein paar Mal mit nem Frischling in der Hand der Herde hinterher. Einen zwei Tage alte Nachzügler hat uns eine unserer Katzen dann  ins Wohnzimmer gelegt. Ich glaube fest daran das er an Erschöpfung zugrunde gegangen ist und die Katze ihn uns bringen wollte damit wir ihn wiederbeleben ;-).
Kücken können noch ertrinken. Wir hatten zwar den eingebuddelten Teich am Rand mit Erde aufgefüllt so das sie da gut rein und rauslaufen konnten, allerdings mussten sie ja am ersten Tag auch gleich mit dem Erpel in die blaue Sandmuschel mit rein, als ich nach Hause kam war einer grad am Untergehen, den hab ich dann raugefischt und musste den erst mal wieder aufpeppeln, der war kurz vorm abkrepeln.

Nachdem ich dann letztens endlich den Stall sauber machen konnte und noch ganze 13 nicht ausgebrütete Eier und mehrere kaputte Eier rausgeräumt habe gab es am nächsten Morgen Stress zwischen den beiden Damen, sie haben sich um eine Wasserschüssel geprügelt. Leider waren da aber auch grad zwei Kücken drin. Einer verstarb an einem Genickbruch, den anderen haben sie untergestuckt mit ihrem rein und rausgespringe. Der lag wie tot in der Schüssel, den hab ich dann erst mal raugelegt und wollte ihn schon bestatten als ich sah das er noch ganz leicht atmet, also Handtuch, Handwärme, warme Atemluft...aktion, ich glaube das war wieder der vom ersten Mal.
Ganz langsam kam er wieder zu sich. Meine bessere Hälfte also Kiste mit Stroh und Wärmflasche bereit gemacht, Futter und Wasser reingestellt und Kiste in einem katzenfreien Zimmer abgestellt, denkste. Laut piepsen ist er dann aus der Kiste raus, mein Mann ihn zum Stall getragen, in Stallnähe ist er dann aus seiner Hand runter gesprungen und schnurstracks in den Stall gerannt. Da durften sie dann wiedermal einen Tag im Stall und auf der Terasse verbringen. Ein Nachzügler lag auch mal ein Tag später tot im Stall.
Da waren es nur noch sieben.
Inzwischen passen die Enten besser auf, soweit ich weiß ist das ihr erstes Gelege

Nach dem Baden wird ausgeruht, die Eltern nutzen die Zeit zum putzen und bleiben in der Nähe

Mit den Katzen gibt es an sich kein Problem, jedenfalls aus Entensicht, die kommen aus einem Haushalt mit Katzen, wissen was das ist und klären jegliche für sie ungewollte Situation und davon gibt es viele. Aus Katzensicht ist das Scheiße wenn man ganz gemütlich  durch den Garten stromert und auf einmal aus dem Gebüsch eine Ente auf einen losgeht. Und die fackeln auch nicht lang, sobald eine Armlänge Abstand unterschritten ist geht es los, auch wenn dieser Abstand zustande kommt weil sich die Enten auf die Katzen zu bewegt. Situation geklärt, weiter schnabeln.


Bislang haben wir also jetzt upgegradet von 3 auf 10 Enten, der Stall reicht für 4. Entweder abgeben, Essen oder Stall anbauen. Abgeben tu ich aber erst wenn sie ausgewachsen sind, man merkt doch das sie noch an ihren Eltern hängen, Wärme, Schutz, Anleitung, ne ne, 7 Tage alte Kücken vom Hühnermobil ist echt keine Option.


LG





Mittwoch, 10. August 2016

Milchtankstelle Volkersdorf

Schon vor zwei Jahren war ich das erste Mal bei einer Milchtankstelle Rohmilch zapfen. Da besagte Tankstelle aber leider 30min mit dem Auto von uns entfernt ist hat sich daraus keine Regelmäßigkeit ergeben.
Seit dem erneuten Verfall des Milchpreises ist es mir aber nicht mehr möglich Milch im Laden zu kaufen. Bei dem Preis der nicht mal die Produktionskosten deckt schäme ich mich.
Im letzten Urlaub waren wir bei uns auf dem Markt, da wird Milch aus der Region verkauft dirket vom Bauernhof. Leider kann ich Mittwochs nun mal nur im Urlaub auf den Markt gehen, alternativ haben wir uns im Reformhaus auf die Milchliste setzen lassen. Für alle die Bestellen wird dann Freitag Milch aus dem Brodowinder Ökodorf geliefert. Aber eigentlich ist mir das auch schon wieder zu weit.
Und jetzt hat mir doch eine Kollegin gesteckt das in Volkersdorf eine Milchtankstelle aufgemacht hat. Das liegt eigentlich auf meinem Weg, ich kann Milch kaufen wenn ich sie brauche und muss nicht mehr am Samstag morgen zwingend in die Stadt um die Milch abzuholen. Perfekt.
Also als Tip an alle Dresdner die es noch nicht wissen, in Volkersdorf in der Nähe von Global Foundry und Globus könnt ihr Rohmilch tanken. Kostet ein Euro der Liter.Ich sterilisiere sie, muss jeder selber wissen.

LG

Freitag, 5. August 2016

Bauernblusen

Ich habe mir in den Kopf gesetzt mir eine Bluse im Stil einer Bauernbluse zu nähen aus normalem Blusenstoff. Das ist wieder eines dieser Langzeitprojekte.
Im Internet hab ich etwas recherchiert, bin aber nicht wirklich fündig geworden. Einmal eine Seite wo das Nähen einer Chemise beschrieben wird die der sogenannten Bauernbluse wie ich sie suche sehr ähnlich kommt und dann gibt es noch eine ähnliche Seite wo mehr auf die Detailverarbeitung eingegangen wird.

bei eBay habe ich mir letztens zwei alte Bauernblusen und ein Kleid gegönnt.
Interessant ist die Verarbeitung und der Schnitt der hier bei allen drei Versionen etwas unterschiedlich ist.

Die eine Bluse hat noch den Schnitt der nur aus Rechtecken besteht. Ein großes Rechteck für den Körper, zwei Rechtecke für dei Ärmel und zwei Quadrate unter den Ärmeln als Anschluss der Ärmel an den Körper um Bewegungsfreiheit zu gewinnen. Die Mehrweite am Hals wird mit Fältchen eingefasst.

Bei der zweiten Bluse ist aus dem Quadrat ein keilförmiger Streifen geworden, mehr Weite in der Teile aber weniger Stoff am Hals vielleicht?
 


Beim Kleid bin ich noch nicht durchgestiegen, das ist ein Mix aus Raglan und Streifen.


Was alle drei Stücke auszeichnet ist die Stickerei und zum Teil sind sie auch noch mit Hand zusammengenäht.

Ein bisschen habe ich an den drei Stücken auch schon gelernt und mein zweites Probeteil ist an sich schon OK, am Halsbereich muss ich noch optimieren, mit wieviel Fäden wurden die Falten gelegt, wie breit sind die Falten...Ist wohl eher was fürn Winter.

LG

Donnerstag, 4. August 2016

was haute couture mit Warmwasserinstallation verbindet

erst mal nix.
Mein Blogname ist eine kombinierte Anspielung auf das Schneiderhandwerk und eine heiße Silhouette im besten denglish wird ein französischer Begriff verballhornt, nimmt man.jetzt noch eine weitere Sprache hinzu, nehmen wir mal russisch, dann kann man mit hotkontur auch einen Warmwasserkreislauf beschreiben, das dürfte ebenfalls eine ziemliche Verballhornung sein aber so fitt bin ich in russisch auch nicht mehr. Leider denn ich empfand russisch immer als sehr poetische Sprache.
Was hat das jetzt alles miteinander zu tun?
Seit einiger Zeit habe ich auf meinen Blog sehr viele Zugriffe aus Russland und ich hab mich gefragt warum?
 
Es gibt eine Internetseite eines Installationsbedarfs für anscheinend Warmwasser die sich ebenfalls hotkontur nennt.
Vielleicht sollte ich mal ne Weiterleitung einbauen.

LG

Freitag, 29. Juli 2016

Waschmittel

über den Post bin ich letztens gestolpert. Das sah so einfach aus.
Also ab zu DM und Zutaten gekauft und zusammengerührt. Zur Aufbewahrung habe ich Milchflaschen genommen, schöne große Öffnung und frei von Plastik. Ausserdem konnte ich so die Menge von nach Rezept 3 Litern auf drei Flaschen verteilen und drei verschiedene Düfte probieren : Lavendel, Zitrone und Orange.
Das sieht nicht nur einfach aus sondern ist es auch.
Die Wäsche wird sauber, nachdem ich noch etwas mehr ätherisches Öl hinzu gegeben habe duftet es auch ganz leicht nach dem Waschen. Mal sehen ob sich die Wasserwerte unserer Kleinkläranlage verändern.


Man sollte nur darauf achten keine Kernseife zu nehmen die überfettet ist.
Im  Kommentarteil des Postes bin ich dann noch auf die Seite von smaricular gestoßen wo noch ne ganze Menge weiterer Rezepte vorgestellt werden. Seit langem suche ich schon nach einer Anleitung für Zahncreme, fündig geworden und wird als nächstes versucht.

LG

Freitag, 22. Juli 2016

Brotbeutel

im Sommer komm ich ja fast nicht zum nähen, draußen sein ist wichtiger.
Letztens habe ich auf dem Flohmarkt aber mal wieder eine Rolle altes Bauernleinen bekommen, da ich solche Schätze erst verwerten kann wenn ich genügend auf Lager habe war es jetzt also soweit mal meinen lang angedachten Brotbeutel aus altem Leinen zu nähen.


Stilecht mit nem Spruch bestickt, mit Hand genäht ( das ging dann auch auf der Couch und hat auch gar nicht so lang gedauert ) und einem gehäkelten Zug / Aufhängband passt er hervorragend in unsere Küche.

LG

Mittwoch, 20. Juli 2016

Büchermittwoch - Holunder - Mythod, Heilwirkung und Rezepte

Titel : Holunder - Mythod, Heilwirkung und Rezepte
AutorIn : Krystin Liebert
Verlag : Demmler Verlag
Erscheinungsjahr :  2009
Kategorie : Wissenssammlung
selbstständig käuflich erworben

Symbolbild ( ob ich oder ob ich nicht darf war mir zu anstrengend zu klären, daher gibt es Bilder die das Cover symbolisch darstellen )



Ein kleines Buch mit 90 Seiten das sich ausschließlich mit dem Holunder beschäftig, der wächst bei uns in allen Ecken und ist in rauhen Mengen vorrätig. Neben den klassischen Holundersaft / blütensirup oder likör, getrockneten Blüten für Tee und Blüten fritert kann man auch die Wurzeln und die Rinde verarbeiten.
Gehört hatte ich das schon, soll ja auch von den Altvorderen ein hochgeachteter Baum gewesen sein. Neben der Möglichkeit das sich das Märchen von Frau Holle vom Holunder inspirieren ließ oder das der Hollunder mal eine Göttin verkörpert hat gibt es noch viel anderen Aberglauben der darauf schließen lässt. Darauf wird im Buch im ersten Teil "Geschichte und Mythos" eingegangen, nach einem kurzem botanischen Exkurs und einem Kapitel zum Thema "Sammeln und Verarbeiten" folgt der Hauptteil in wiederum drei Kapiteln :  Heilpflanze, Schönheitspflege und Küche. Was ich sehr angenehm finde, jedes Kapitel hat eine andere Farbe am Seitenrand, so lässt sich sehr schnell zwischen den Themengebieten hin und her springen.
Von einem Großteil der Verwendungsmöglichkeiten habe ich noch nicht gehört, ich hab also viel gelernt beim Lesen des Buches.

LG