Freitag, 2. Dezember 2016

Fadenzeit

in der dunklen ungemütlichen Jahreszeit, jedenfalls ungemütlich draußen ist der Platz an der Nähmaschine oder auf dem Sofa wieder beliebter geworden.
Das finden auch die Katzen die mich natürlich unterstützen wo sie nur können.

Entweder in dem sie mir während der Tätigkeit zur Hand gehen wie den Stoff plätten, oder sehr beliebt auch der Platz auf der aktuellen Strickware. Den Schal für diesen Winter, ein ausgesprochenes Monster mit 1.5 m Länge und 40 cm Breite aus dickem gewebten Schlauch fanden sie so toll das er erst mal zur Schlafplatzunterlage umfunktioniert wurde. Der ist auch so warm das er erst jetzt bei definitiven Minusgraden überhaupt erst getragen werden kann. Und somit hatte ich auch Zeit für Ersatz zu sorgen, denn an den Schal bin ich eigentlich nie rangekommen.



 Jetzt ist er gewaschen, die Fäden noch frisch vernäht und wärmt jetzt MICH.


LG

Dienstag, 29. November 2016

Weihnachtsdekoterror

da machen wir natürlich mit.
Prompt nachdem wir unseren neuen Türkranz der Öffentlichkeit vorgestellt haben hat unsere Nachbarin nachgezogen und ihre Fenster voll gestellt.

Aber da lassen wir uns nicht hetzen, man muss sich ja noch steigern können. Ein paar Lichterketten liegen schon bereit, bis jetzt genieße ich erst mal den neuen Türkranz. Vor allem morens wenn die rauhen Kugeln vom Frost schön mit Rauhreif bedeckt sind



Oh da war ja noch was wo heute doch Dienstag ist und ich kreativ war :-)
creadienstag#255
Ich hab die Kugeln auf Draht gefädelt und mit diesen U förmigen Klemmen auf den Strohkranz gepinnt.

LG

Montag, 21. November 2016

manchmal ist das Leben einfach nicht kooperativ

die letzten Wochen waren latent anstrengend.
Erst ist unser Leitbock krank geworden - der Kollege wollte nicht mehr aufstehen, also an einem Samstag den Tierarzt einbestellt, Diagnose : unbestimmt, Tiere sind ja nicht so richtig auskunftsfreudig, ist ein bisschen wie Rätsel raten. Immerhin ein paar zum Tode führende Krankheiten konnten ausgeschlossen werden.
Also in den Stall einsperren und beeltern, mit Heu und Wärmdecke ( irgendwann auch noch Wärmflasche ) zudecken damit er nicht auskühlt ( hier greifen sich gestandene Bauern dann bestimmt an den Kopf ) und einfach ein bisschen Präsenz zeigen. Am Kopf kraulen und so.
Zwei Tage später lammt das erste Schaf, ein bisschen früh dieses Jahr und auch zeitlich nicht so ganz passend da der Stall ja vom Bock belegt ist. Das ist ziemlich ungünstig da die Schafe der frischgebackenen Mutter gerne etwas Raum geben um die Mutter - Kind - Beziehung zu stärken. Laut internationaler Presse / Internet werden werdende Mütter von der Herde getrennt damit sie zur Ruhe kommen und Bindung und so, das machen unsere Schafe ganz allein. Doof war nur : Stall belegt.
Dann kommt noch das Wetter dazu, ja auf dem Land kann man sehr viel übers Wetter reden, das ist wichtig für Entscheidungen die getroffen werden.
Die nicht im Stall separierten und nicht gerade Mutter gewordenen Schafe haben also entschieden dem frisch gebackenen Elternteil samt Nachwuchs so richtig viel Raum zum gegenseitigen Kennenlernen zur Verfügung zu stellen und haben sich auf die Weide verzogen - die lesen ja auch keine Wetterberichte. Dumm nur das ausgerechnet an dem Tag / in der Nacht soviel Regen vom Himmel fallen musste wie das ganze Jahr nicht. Die Schafe klatschnaß und übellaunig, und dann ist auch noch der Aussenbereich aufgrund eines zugesetzten Drainagerohrs abgesoffen.
Am nächsten Tag also Mittagskind auf Arbeit um zwei Stunden lang Matschepampe mit der Schubkarre von A nach B  zu transportieren. Ich war grad mit dem gröbsten fertig, der Weg in den Stall wieder einigermaßen begehbar und der nächste Regen zeichnete sich ab da wollte dann die Schafmutter lieber in den Stall, jetzt wo der Weg frei war. Ist ja  auch näher am Futter. Der Bock war zum Glück nur noch angeschlagen und nicht mehr ausgenockt und konnte Besuch gut gebrauchen, nach drei Tagen im Stall kriegt unser Bock immer Lagerkoller und kann uns nicht mehr leiden. Am wiederum nächsten Tag kam ich später nach Hause, die ausgefallenen Stunden vom Vortag müssen beim Lohnunternehmen ja wieder reingeholt werden, bin ich dann mit Taschenlampe auf die Weide gekrochen zur nächtlichen Fütterung und hör Lämmer!?? Häh? Wie sind die denn rausgekommen? Na gar nicht, Madame Nr.2 hat nachgelegt. OK, also im Dunkeln versucht die frischgebackene Mutter mit den Lämmern in den Stall zu bekommen schon wegen dem Regen, das geht am Besten indem man sich die Lämmer schnappt und in den Stall geht, die kommt dann schon, muss man nur aufpassen das sie einen nicht umrennt, bzw bei Zwillingen braucht man meistens beide, was doof ist mit Taschenlampe und nur zwei Händen. Mein Mitbewohner hat sich zu der Zeit glaube gerade von Novo erholt und war keine große Hilfe. Seelischmoralisch natürlich schon, praktisch eher weniger.
Irgendwann waren alle drin, der Bock hat  sich noch mehr gefreut die anderen Schafe eher weniger aber es wurde etwas ruhiger, nach einer weiteren Woche hat dann noch das dritte Schaf gelammt da war aber kein Regen mehr und der Bock und alle Lämmer mit dem Rest schon wieder vergesellschaftet und damit auch Platz im Stall.
Der Tierarzt musste dann noch zwei mal vorbeischauen, einmal wegen unserem Leitbock der sich dann noch ne Blasenentzündung geholt hatte und jetzt zum Glück aber wieder voll fit ist, nachdem bei einer kurzen Ferndiagnose per Telefon ja schon von Schlachten die Rede war eine echte Erleichterung. Er vertraut uns und lässt sich gern kraulen, das entspannt die ganze Herde und so kommen wir auch an die Schafe ran wenn was ist.

Das dritte Mal mussten wir den Tierarzt wegen einem Lamm holen das leider den Kopf  zu früh zu tief in die Futterschüssel gesteckt hat und leider das Futter noch nicht vertragen hat, es hat es nicht geschafft. Der kleine Scheißer hat aber auch nie auf seine Mutter gehört. Da konnte sie stundenlang nach ihm brüllen, er hat entweder geschlafen oder am Futter rumgefressen oder oder oder, in den ersten Tagen haben wir den ständig hinter ihr her geschleppt um den Lärmpegel niedrig zu halten, man darf es sich ja auch nicht mit allen Nachbarn verscherzen. Vielleicht hatte er auch eine Vorerkrankung. Tiere zu verlieren ist immer hart.

So, das zum Thema Schaf, mal schauen wie es sich noch entwickelt.
Die nächste Episode in diesem Jahr die sich Abzeichnet wird sein :

"Stallpflicht - Wie sag ich es meinen Enten?"

Da freu ich mich schon richtig drauf. Nach einer Kollision mit einer Katze die auf der Suche nach einem schönen gemütlichen Winterübernachtungsplatz den Entenstall entdeckt hat (also keine von unseren, die liegen im Winter im Haus vorm Ofen) gehen die Enten zur Zeit nicht mal in die Nähe ihres Stalles und schlafen lieber vor der Eingangstür zum Haus, die haben wahrscheinlich die Hühner beobachtet die sich manchmal reinschleichen und warten auf eine Gelegenheit. 
Ich arbeite noch an einer Idee wie ich es Ihnen schonend beibringe falls es in unserem Landkreis soweit kommt. Wenn ich also mit dem Bloggen pausiere renn ich vielleicht die ganze Zeit den Enten hinterher ;-)


LG





Sonntag, 6. November 2016

Seife sieden - Pfefferminzseife

Früher hatte ich  mal ein Duschbad mit Pfefferminz das hat im Sommer richtig gut gekühlt, ich hab das mal im Winter benutzt und dann tatsächlich gefroren.
Also sollte es als nächstes eine Pfefferminzseife sein, dafür habe ich 2 Wochen lang Marrokanische Minze in Olivenöl ausgezogen, einen starken Pfefferminztee angesetzt und wieder mit Schweineschmalz und Olivenöl zusammengerührt. Ist zwar nicht so stark wie das besagte Duschbad aber hat einen leichten Geruch nach Pfefferminz und vor allem hat die Seife eine schöne dunkle Farbe.Die Pefferminze habe ich einfach mit rein getan.


LG

Freitag, 21. Oktober 2016

Erntezeit

diesmal nicht Gemüse sondern mal was fleischiges.
Langsam gewachsen, viel Bewegung gehabt, Sonne gesehen, Fressen selber gesucht, gekräht, Hühnerdamengesellschaft gehabt. Ich bild mir ein man schmeckt es.
 
LG

Freitag, 14. Oktober 2016

Hühner

zwei unserer Hühner haben Asyl auf dem Hof gefunden getrennt von der restlichen Gruppe. Beide sind körperlich leicht lädiert, haben Namen und dürfen ihren Lebensabend verbringen wie sie es möchten.
Frau Sperper hat mal etwas zu lange im Elektrozaun gehangen und das auch noch im Winter, als wir sie endlich gefunden hatten lag sie im kalten Gras, sie durfte dann erst mal ins Haus einziehen in einem Karton strohgefüllt um wieder warm zu werden, aber leider wachsen seit dem ihre Flügelfedern nicht mehr, vielleicht war das auch von Anfang an so und ist nur nicht auf gefallen. Jedenfalls kann sie nicht auf die Hühnerstange raufflattern. Als Bodenlebewesen wird sie von den anderen aber etwas gemoppt. Hühner können fies sein.
Frau Braun hat einen schiefen Schwanz, ist aber ansonsten sehr aufgeweckt und erinnert sich wohl an ihre Vorfahren. Hühner in der freien Natur sind wohl Baumbewohner, wie sie.

Nachdem Frau Braun dann aber doch Ansprüche auf das Haus entwickelt hat musste sie jetzt leider wieder zurück. Hühnerkacke auf dem Küchenfußboden ist wortwörtlich scheiße.

LG


Donnerstag, 6. Oktober 2016

Wintervorrat

mit den restlichen Pflaumen die nicht mehr in den Topf gepasst haben um zu Alkoholisierten Pflaumen zu werden habe ich mal wieder Pflaumenmus gemacht. Diesmal habe ich auf Rat der Nachbarin hin die das so aus Schlesien kennt die Kasserol mit Schweineschmalz eingerieben und tatsächlich ist diesmal nix angebrannt. Nach sechs Stunden waren die Pflaumen so eingedickt das nur noch der fast schwarze teerartige Muss übrig blieb. Drei kleine Gläschen sind es geworden.
Die Essenz der Pflaumen.

 

LG

Montag, 3. Oktober 2016

Heuernte 2016

wettertechnisch war dieses Jahr ja eher sehr durchwachsen. Es gab viel Regen. Wir hatten das Glück zwischendrinn immer noch ein paar Sonnentage zu haben. Für uns war es deshalb nahezu perfekt.
Für die Heuernte ist es natürlich schwierig dann den richtigen Zeitslot zu erwischen, es braucht schon ein paar regenfreie Tage um das Heu rein zu bekommen. Dieses Jahr hatten wir Glück uns immer zur rechten Zeit dafür entschieden zu haben auch wenn es im Sommer ziemlich knapp war


Da wir noch nicht über einen technisch gesehen gut ausgestatteten Haushalt verfügen (Traktor) müssen wir uns mit einem Balkenmäher behelfen, da dauert es dann mal ein paar Stunden bis die Wiese gemäht ist.
Auch Wenden und Häufeln läuft hier manuell, dafür verschleißen wir  im Jahr auch ein bis zwei Heurechen.
Dankenswerter Weise kommt uns aber manchmal auch unser Nachbar zur Hilfe mit Traktor und Heuschwader, dann sparen wir Zeit was vor allem relevant ist wenn Regen ansteht.
Transportiert wird das Heu mit einem alten Wagen auf den mein Mann einen Aufbau aus Holzlatten gesteckt hat, letztes Jahr war der Aufbau verschraubt, durch die Belastung ist allerdings das Holz gerissen. Da in China Baugerüste aus Bambus nicht geschraubt sondern mit Seilen verbunden werden hat er dieses Jahr die Holzlatten mit Kabelbinder verbunden und das ging echt super



Das Heu ist also drin, die erste Urlaubswoche ging jetzt im Herbst dafür drauf dafür konnten wir aufgrund des Wetters allerdings auch ganz entspannt schuften, der Boden ist voll, Futter und Einstreu fürs nächste Jahr gesichert



Und natürlich ziehen hier alle an einem Strang



LG

Freitag, 30. September 2016

Mangotraum

Vor einiger Zeit bin ich über Mangopürree gestolpert.
Im 1 L Gebinde gibt es pürrierte Mango, ohne jeglichen weiteren Zusätze, kein Zucker, kein Gewürz, einfach nur reine Mango.
Zusammen mit Agar Agar zum Andicken ergibt das einen sehr leckern Brotaufstrich. So schön ohne Zucker, einfach nur Mango, ganz rein :-)

 

Über Agar Agar bin ich mal im Asienladen gestolpert als ich noch auf asiatisch Kochen stand.
Da haben meine Tage mit Misosuppe angefangen. Jedenfalls was ich nicht mag an Marmelade ist der Zuckergehalt, da bin ich etwas puristisch veranlagt vor allem wenn die Früchte an sich schon süß sind. Sind sie es nicht sind sie meistens zu früh geerntet. Lassen sich ja dann auch besser transportieren weil nicht so weich, und halten auch etwas länger weil noch nicht reif, kommt also dem Handel entgegen, mir aber nicht. Da ich auch Zucker bei Apfelmus für völlig übertrieben halte und deswegen eigentlich nur selbst gemachten verspeise bin ich dazu übergegangen auch Marmelade nur noch selber zu machen.
Mit Agar Agar halt, selbst der 3:1 Marmeladenzucker ist mir noch zu süß. Inzwischen gibt es das Zeug ja auch bei Kaufland zu erwerben, da muss man nicht mehr im Asienladen nach den ominösen Verpackungen und der Beschriftung in deutsch suchen.

LG

Freitag, 23. September 2016

Wintervorrat

der Hamster wird langsam aktiv.
Ist ja auch kein Wunder, seit einigen Wochen wird man ja überschwemmt mit der Ernte.

Da wir aber im Überfluss haben und auch gern mit der Tierwelt teilen lass ich mir auch mal Zeit.

Als erstes hab ich dieses Jahr wieder alkoholisierte Pflaumen eingeweckt:


Das hab ich letztes Jahr das erste Mal probiert und die waren so lecker und leider so schnell alle, da freuen wir uns schon seit dem Frühjahr drauf.
Pflaumen entkernen, im Topf mit Rotwein übergießen bis sie bedeckt sind, Zimt, Zucker und Nelken rein und am Ende noch Rum drauf, köcheln lassen und in Gläser füllen.
Dieses Jahr leider etwas zuviele Nelken dafür aber auch nicht so süß wie letztes Mal.

13 Gläser sind es geworden, eins ist allerdings auch schon wieder weg.

LG

Samstag, 17. September 2016

Biogut Besenborstel

Eine Nachbarin hat mir im Frühjahr erzählt das es tatsächlich bei uns in der Nähe ein Biogut gibt das Gemüsekisten liefert. Bislang dachte ich immer dieser Luxus wäre Städtern vorbehalten. Bei uns in der Region ist aber tatsächlich die Produktion von Lebensmitteln noch voll im Gange, vor allem auch in selbstversorgerweise. Fast jeder Hof hier in der Nähe hat noch Viehzeug und bestellt kleine Felder. Von Straußen über Gallowayrinder bis hin zu Dammwild ist ziemlich viel vertreten, wie lange noch kann keiner sagen, die agrarpolitischen Entscheidungen lassen mich eher davon ausgehen das die Regierung alles daran setzt das zu unterbinden. Von übertriebenen Hygienebestimmungen für Kleinstbetriebe bis hin zu Forderungen der Tierhaltung und Ausnahme von Nebenerwerbshöfen aus Fördermittelvergabe... Nach meinem Empfinden gibt es kein Maß mehr, kein Abwägen von Vor und Nachteilen. Riesenmastbetriebe sind OK aber wer keine bis zur Decke gefließte Schlachtküche hat kann Fleisch nicht mehr verkaufen, Holzbretter sind jetzt wohl auch verboten weil angeblich unhygienischer als Plastik ( aus welcher Studie das auch immer sein soll ) und der Verbot von Brennesseljauche als Pflanzenschutz und Stärkungsmittel aufgrund fehlender Studien bezüglich Unbedenklichkeit und gleichzeitig legitimierter Einsatz von Glyphospaht ist für mich einfach lächerlich. Wie soll die geforderte biologische, natürlichere auf Kreisläufen basierte Landwirtschaft denn aussehen wenn gerade der Einsatz von natürlichen Mitteln unterbunden wird? Und wer soll das alles bezahlen? Der Verbraucher will ja im Schnitt nicht. Das ist jedenfalls meine Erfahrung.

Aber zurück zur Biokiste, Dank Urlaub konnten wir uns eine Probekiste bestellen und siehe da es gibt sogar Milch und Fleischprodukte. Was ich sehr gut finde ist das sich das Biogut Besenborstal mit anderen Erzeugern aus dem Elbe Elsterkreis zusammengeschlossen hat. Das erhöht die Vielfalt der Produkte.
Nach einem halben Jahr kann ich mich noch nicht dazu durchringen sie abzubestellen, komm allerdings auch nicht dazu sie komplett zu verwerten.

Mhhh

LG



Freitag, 2. September 2016

Nutzgarten

man man man, seit vier Jahren buddel und grabe ich mich hier durch die als Nutzgarten geplante Fläche und Stück für Stück wächst langsam der Nutzgarten aus dem alten Acker der die letzten Jahrzehnte als Wiese verbracht hat.

Der Boden an sich ist super, unser Nachbar hat auch jahrelang seine Kühe drauf weiden lassen, und was ist besser als Kuhdung. Allerdings wächst somit auch das Unkraut ohne Ende.

Dann findet man auch hin und wieder etwas wieder, vorrangig alten Müll. Die Müllabfuhr ist jünger als der Hof und früher hatten wohl die Meisten Abfallgruben auf dem Grundstück, der Abfall bestand damals hauptsächlich aus Dingen die nicht mehr verwertet werden konnten. Also buddel ich eigentlich immer alte Steine, Scherben, Dachpappe, unendlich viele alte Nägel aus, hab auch schon mal die Reste vom alten Küchenofen gefunden, Draht, Schnur, Klammern...
Das bisher coolste ist ein Geldstück von 1888. Das einzige coole Fundstück neben Kiloweise Müll.

Dann gibt es noch Steine, Ziegelsteine, Granitsteine, Punktfundamentreste und Steine Steine Steine.

Ziel ist um den Brunnen der noch eine schöne Einfassung mit Dach bekommen soll  im Halbkreis den Nutzgarten anzulegen, die Ränder werden mit Kräutern und Blumen bepflanzt. Daran schließt sich ein Beerengarten an und ein Gewächshaus.


Dumm ist wenn man auf einem guten Weg ist, die neu gepflanzten Brombeeren schön wachsen und sogar schon Blüten ansetzen und dann der Zaun bei den Schafen umfällt. Gut somit waren sie beschäftigt und hatten keinen Grund abzuhauen, denn einen weiteren Zaun gab es nicht. Aber für die Brombeeren war das leider ein Schritt zurück
 

langsam geht es vorwärts, manche Pflanzen wollen nicht so richtig, da bin ich noch auf der Suche nach einem günstigeren Standort, zum Beispiel will der Lavendel nicht so ganz aber andere Pflanzen wachsen dafür hervorragend



Was dann noch fehlt ist die Zeit die Produkte auch immer zu verarbeiten, aber was verwelkt gibt auch wieder Nährstoffe zurück. So ist das halt mit Kreisläufen.

LG


Donnerstag, 25. August 2016

Sauerteigbrot

selbst gebacken. Juchuu.
Damit liebäugel ich auch schon seit einiger Zeit, ich hab wie immer im Internet recherchiert und bin auf https://www.ploetzblog.de/ gestossen. Eine ware Fundgrube wenn man mehr wissen will als wieviel Gramm Mehl, Wasser, Salz sondern auch warum. Ich hab mir auch das "Brotbackbuch Nr2" geleistet.
Zweimal hab ich schon versucht Sauerteig anzusetzen bin aber leider dafür etwas zu verpeilt. Dafür ist es eigentlich einfach, ich hab den Sauerteigansatz aber immer vergessen.
Zumal Sauerteig mit der Zeit auch immer stabiler wird und die Triebfähigkeit erst mit der Zeit ansteigt. Man muss nicht alles selber machen. Es gibt auch Bäcker die Sauerteigansatz abgeben. Durch Zufall hab ich von einem Kollegen Anstellgut bekommen. Den Sauerteig führen sie wohl schon zwei Jahre, ich hoffe der ist stabil genug für mich.



Dieser Duft und der Geschmack, ein Traum. Nächstes Mal finde ich bestimmt auch meine Brotform damit es eine hübschere Gestalt annimmt als diesen Flatschen.

LG

Freitag, 19. August 2016

Wiesenkräuter II

 Weiter gehts, jetzt zeig ich ein paar Kräuter die bei uns wachsen und eher im Sommer blühen. Hier hatte ich ein paar Kräuter gezeigt die man schon im Frühjahr erkennen konnte

Schmalblättriges Weidenröschen 
Wir haben nach dem Einzug relativ schnell aufgehört bei uns zu mähen, wir mögen zum Glück beide mehr den total wild zugewucherten Garten. Dadurch haben Pflanzen die Möglichkeit sich anzusiedeln wo auch immer sie herkommen. Schon allein weil ich sie so schön finde haben wir das schmalblättrige Weidenröschen stehen lassen und so langsam vermehrt es sich auch sehr schön. Die Blüte erinnert mich immer ein Bisschen an eine Wunderkerze, es bildet sich eine Blütenrispe und die Blüten gehen dann nach und nach von unten nach oben auf.





Schöllkraut
wächst bei uns wie das totale Unkraut. An fast jeder Hausmauer entlang, am Kompost um den Kompost. Den Pflanzensaft kann man angeblich bei Warzen verwenden, hab ich ausprobiert hat aber nicht geklappt. Vielleicht nicht lang genug aufgetragen.
 

Breitwegerich
 


Gänsefingerkraut:
wächst hier auch wie die Pest, sehr guter Bodendecker, scheint auch unempfindlich gegen drüber laufen zu sein.




 Johanniskraut
Ganz ganz leise versucht es sich im Garten zu etablieren. Leider ist es schon zwei Mal dem Heu machen zum Opfer gefallen, dieses Jahr haben wir mal geschafft es stehen zu lassen. Bislang hat es noch nicht geblüht, ich hoffe auf letztes Jahr damit ich mal Johannisblütenöl ansetzen kann.



Nelkenwurz
Ist auch eher so ein kleiner Nieschenbewohner, wächst eigentlich nur an einer kleinen Stelle zwischen den Bodenplatten. Mal schauen ob ich es im Garten ansiedeln kann.


sdfgsdfg

Freitag, 12. August 2016

Laufenten - erstes Fazit

Schnecken? Welche Schnecken. Hätt ich nicht gedacht aber die drei Krückstöcke wie sie von meiner besseren Hälfte liebevoll genannt werden haben es echt im Griff. Und das obwohl sich Dame Nr 1 schon nach zwei Wochen zum brüten zurück gezogen hat. Nr 2 folgte 10 Tage später.
Ja sie haben gebrütet, der Stall und der Garten haben ihnen offenbar zugesagt.
Hello World:

Der Stall ist bis auf eine Kleinigkeit super.
Die hintere Klappe ist zum reinigen schön groß, man kommt überall gut ran. Die Terasse ist perfekt. Am Anfang dachte ich Terasse? Sonst noch was? Aus mehreren Gründen kann ich das aber empfehlen.
1. Bei der Eingewöhnung an den Stall sollen sie die ersten Tage drin bleiben, da die Terasse von Anfang an zur Verfügung stand waren sie in dem Sinne nicht eingesperrt sondern haben auch gerne draußen gesessen, den Garten beschaut und sich die frische Luft um den Schnabel wehen lassen.
2. Brauchen die Enten Wasser, zum Trinken und zum Reinigen ihres Federkleides. Eine große Wasserschüssel auf der Terasse hat sich da angeboten und sie haben das Heu im Stall dadurch nicht durchweicht.

3. Versuchen sie den Stall sauber zu halten und kacken dann morgens wenn die Klappe noch zu ist auf die Terasse, die kann ich mit Wasser abspülen und schruppen.
Sollte noch mal ein Stall gebaut werden müssen würde ich den Boden zwischen Stall und Terasse teilen und die Bretter der Stallwand nicht auf der Bodenplatte aufsetzen sondern bis zum unteren Rand der Bodenplatte verlängern, so würde das Wasser welches aus der Wasserschüssel rausgespielt wird einfach abtropfen. Jetzt ist da leider ein Spalt durch die aufgesetzte Wand wo das Wasser drunter kriecht.
Es sind wirklich Laufenten, sie bewatscheln ( eigentlich rennen sie eher ) fast den ganzen Garten und Hof. Sie haben auch schon mal einen Ausflug zum Nachbargrundstück unternommen auf die Kuhweide wollten aber doch nicht mit der Kuh spielen und waren ganz schnell wieder zurück. Ein Zaun hält sie nur bedingt ab. Der muss sehr engmaschig sein, ich hab gelesen wo ein Entenkopf durchpasst passt auch der Körper durch und das stimmt tatsächlich und zweitens können sie wenn sie wollen auch 1,20m überflattern. Bei zu kleinem Auslauf kann ich mir gut vorstellen das sie die Vegetation schaffen. Dann brauch man sich allerdings wohl auch keine Gedanken um Schnecken machen. Hier berennen sie ungefähr 3000qm.
Zurück zum Brüten. Im Internet hab ich mehrere Dinge gelesen die bei mir nicht eingetroffen sind. Sie haben sehr gut auf ihrem Gelege gesessen und wenn sie einen Ausflug unternommen haben das Nest auch immer gut abgedeckt. Den Erpel haben wir nicht separiert, er hat bei den beiden Damen aber auch nicht viel zu sagen :-). Wir haben ehrlich gesagt nicht viel unternommen um den Bruterfolg zu erhöhen, wir hatten eher gehofft das die Internetinformationen stimmen. Der Stal ist schließlich für vier Enten gebaut und ich will nicht dieses Jahr noch anbauen müssen.
Die beiden Enten haben in dem gleichen Nest gebrütet, das war kein Problem. 10 Kücken haben geschafft zu schlüpfen und aus dem Nest zu krabbeln. Es gab mehrere Eier wo die Kücken entweder beim Schlüpfen verstarben oder platt gedrückt wurden. Das größere Problem waren die Nachzügler, da Nr2 fast 10 Tage später gestartet ist sind auch erst nach weiteren 10 Tagen ihre Kücken geschlüpft. Die Älteren sind zu dem Zeitpunkt allerdings sehr fit und können den Alttieren folgen die dann schon größere Runden rennen, die ganz Jungen kommen nicht hinterher. Die wurden dann auch nicht eingesammelt, wir sind ein paar Mal mit nem Frischling in der Hand der Herde hinterher. Einen zwei Tage alte Nachzügler hat uns eine unserer Katzen dann  ins Wohnzimmer gelegt. Ich glaube fest daran das er an Erschöpfung zugrunde gegangen ist und die Katze ihn uns bringen wollte damit wir ihn wiederbeleben ;-).
Kücken können noch ertrinken. Wir hatten zwar den eingebuddelten Teich am Rand mit Erde aufgefüllt so das sie da gut rein und rauslaufen konnten, allerdings mussten sie ja am ersten Tag auch gleich mit dem Erpel in die blaue Sandmuschel mit rein, als ich nach Hause kam war einer grad am Untergehen, den hab ich dann raugefischt und musste den erst mal wieder aufpeppeln, der war kurz vorm abkrepeln.

Nachdem ich dann letztens endlich den Stall sauber machen konnte und noch ganze 13 nicht ausgebrütete Eier und mehrere kaputte Eier rausgeräumt habe gab es am nächsten Morgen Stress zwischen den beiden Damen, sie haben sich um eine Wasserschüssel geprügelt. Leider waren da aber auch grad zwei Kücken drin. Einer verstarb an einem Genickbruch, den anderen haben sie untergestuckt mit ihrem rein und rausgespringe. Der lag wie tot in der Schüssel, den hab ich dann erst mal raugelegt und wollte ihn schon bestatten als ich sah das er noch ganz leicht atmet, also Handtuch, Handwärme, warme Atemluft...aktion, ich glaube das war wieder der vom ersten Mal.
Ganz langsam kam er wieder zu sich. Meine bessere Hälfte also Kiste mit Stroh und Wärmflasche bereit gemacht, Futter und Wasser reingestellt und Kiste in einem katzenfreien Zimmer abgestellt, denkste. Laut piepsen ist er dann aus der Kiste raus, mein Mann ihn zum Stall getragen, in Stallnähe ist er dann aus seiner Hand runter gesprungen und schnurstracks in den Stall gerannt. Da durften sie dann wiedermal einen Tag im Stall und auf der Terasse verbringen. Ein Nachzügler lag auch mal ein Tag später tot im Stall.
Da waren es nur noch sieben.
Inzwischen passen die Enten besser auf, soweit ich weiß ist das ihr erstes Gelege

Nach dem Baden wird ausgeruht, die Eltern nutzen die Zeit zum putzen und bleiben in der Nähe

Mit den Katzen gibt es an sich kein Problem, jedenfalls aus Entensicht, die kommen aus einem Haushalt mit Katzen, wissen was das ist und klären jegliche für sie ungewollte Situation und davon gibt es viele. Aus Katzensicht ist das Scheiße wenn man ganz gemütlich  durch den Garten stromert und auf einmal aus dem Gebüsch eine Ente auf einen losgeht. Und die fackeln auch nicht lang, sobald eine Armlänge Abstand unterschritten ist geht es los, auch wenn dieser Abstand zustande kommt weil sich die Enten auf die Katzen zu bewegt. Situation geklärt, weiter schnabeln.


Bislang haben wir also jetzt upgegradet von 3 auf 10 Enten, der Stall reicht für 4. Entweder abgeben, Essen oder Stall anbauen. Abgeben tu ich aber erst wenn sie ausgewachsen sind, man merkt doch das sie noch an ihren Eltern hängen, Wärme, Schutz, Anleitung, ne ne, 7 Tage alte Kücken vom Hühnermobil ist echt keine Option.


LG





Mittwoch, 10. August 2016

Milchtankstelle Volkersdorf

Schon vor zwei Jahren war ich das erste Mal bei einer Milchtankstelle Rohmilch zapfen. Da besagte Tankstelle aber leider 30min mit dem Auto von uns entfernt ist hat sich daraus keine Regelmäßigkeit ergeben.
Seit dem erneuten Verfall des Milchpreises ist es mir aber nicht mehr möglich Milch im Laden zu kaufen. Bei dem Preis der nicht mal die Produktionskosten deckt schäme ich mich.
Im letzten Urlaub waren wir bei uns auf dem Markt, da wird Milch aus der Region verkauft dirket vom Bauernhof. Leider kann ich Mittwochs nun mal nur im Urlaub auf den Markt gehen, alternativ haben wir uns im Reformhaus auf die Milchliste setzen lassen. Für alle die Bestellen wird dann Freitag Milch aus dem Brodowinder Ökodorf geliefert. Aber eigentlich ist mir das auch schon wieder zu weit.
Und jetzt hat mir doch eine Kollegin gesteckt das in Volkersdorf eine Milchtankstelle aufgemacht hat. Das liegt eigentlich auf meinem Weg, ich kann Milch kaufen wenn ich sie brauche und muss nicht mehr am Samstag morgen zwingend in die Stadt um die Milch abzuholen. Perfekt.
Also als Tip an alle Dresdner die es noch nicht wissen, in Volkersdorf in der Nähe von Global Foundry und Globus könnt ihr Rohmilch tanken. Kostet ein Euro der Liter.Ich sterilisiere sie, muss jeder selber wissen.

LG

Freitag, 5. August 2016

Bauernblusen

Ich habe mir in den Kopf gesetzt mir eine Bluse im Stil einer Bauernbluse zu nähen aus normalem Blusenstoff. Das ist wieder eines dieser Langzeitprojekte.
Im Internet hab ich etwas recherchiert, bin aber nicht wirklich fündig geworden. Einmal eine Seite wo das Nähen einer Chemise beschrieben wird die der sogenannten Bauernbluse wie ich sie suche sehr ähnlich kommt und dann gibt es noch eine ähnliche Seite wo mehr auf die Detailverarbeitung eingegangen wird.

bei eBay habe ich mir letztens zwei alte Bauernblusen und ein Kleid gegönnt.
Interessant ist die Verarbeitung und der Schnitt der hier bei allen drei Versionen etwas unterschiedlich ist.

Die eine Bluse hat noch den Schnitt der nur aus Rechtecken besteht. Ein großes Rechteck für den Körper, zwei Rechtecke für dei Ärmel und zwei Quadrate unter den Ärmeln als Anschluss der Ärmel an den Körper um Bewegungsfreiheit zu gewinnen. Die Mehrweite am Hals wird mit Fältchen eingefasst.

Bei der zweiten Bluse ist aus dem Quadrat ein keilförmiger Streifen geworden, mehr Weite in der Teile aber weniger Stoff am Hals vielleicht?
 


Beim Kleid bin ich noch nicht durchgestiegen, das ist ein Mix aus Raglan und Streifen.


Was alle drei Stücke auszeichnet ist die Stickerei und zum Teil sind sie auch noch mit Hand zusammengenäht.

Ein bisschen habe ich an den drei Stücken auch schon gelernt und mein zweites Probeteil ist an sich schon OK, am Halsbereich muss ich noch optimieren, mit wieviel Fäden wurden die Falten gelegt, wie breit sind die Falten...Ist wohl eher was fürn Winter.

LG

Donnerstag, 4. August 2016

was haute couture mit Warmwasserinstallation verbindet

erst mal nix.
Mein Blogname ist eine kombinierte Anspielung auf das Schneiderhandwerk und eine heiße Silhouette im besten denglish wird ein französischer Begriff verballhornt, nimmt man.jetzt noch eine weitere Sprache hinzu, nehmen wir mal russisch, dann kann man mit hotkontur auch einen Warmwasserkreislauf beschreiben, das dürfte ebenfalls eine ziemliche Verballhornung sein aber so fitt bin ich in russisch auch nicht mehr. Leider denn ich empfand russisch immer als sehr poetische Sprache.
Was hat das jetzt alles miteinander zu tun?
Seit einiger Zeit habe ich auf meinen Blog sehr viele Zugriffe aus Russland und ich hab mich gefragt warum?
 
Es gibt eine Internetseite eines Installationsbedarfs für anscheinend Warmwasser die sich ebenfalls hotkontur nennt.
Vielleicht sollte ich mal ne Weiterleitung einbauen.

LG

Freitag, 29. Juli 2016

Waschmittel

über den Post bin ich letztens gestolpert. Das sah so einfach aus.
Also ab zu DM und Zutaten gekauft und zusammengerührt. Zur Aufbewahrung habe ich Milchflaschen genommen, schöne große Öffnung und frei von Plastik. Ausserdem konnte ich so die Menge von nach Rezept 3 Litern auf drei Flaschen verteilen und drei verschiedene Düfte probieren : Lavendel, Zitrone und Orange.
Das sieht nicht nur einfach aus sondern ist es auch.
Die Wäsche wird sauber, nachdem ich noch etwas mehr ätherisches Öl hinzu gegeben habe duftet es auch ganz leicht nach dem Waschen. Mal sehen ob sich die Wasserwerte unserer Kleinkläranlage verändern.


Man sollte nur darauf achten keine Kernseife zu nehmen die überfettet ist.
Im  Kommentarteil des Postes bin ich dann noch auf die Seite von smaricular gestoßen wo noch ne ganze Menge weiterer Rezepte vorgestellt werden. Seit langem suche ich schon nach einer Anleitung für Zahncreme, fündig geworden und wird als nächstes versucht.

LG

Freitag, 22. Juli 2016

Brotbeutel

im Sommer komm ich ja fast nicht zum nähen, draußen sein ist wichtiger.
Letztens habe ich auf dem Flohmarkt aber mal wieder eine Rolle altes Bauernleinen bekommen, da ich solche Schätze erst verwerten kann wenn ich genügend auf Lager habe war es jetzt also soweit mal meinen lang angedachten Brotbeutel aus altem Leinen zu nähen.


Stilecht mit nem Spruch bestickt, mit Hand genäht ( das ging dann auch auf der Couch und hat auch gar nicht so lang gedauert ) und einem gehäkelten Zug / Aufhängband passt er hervorragend in unsere Küche.

LG

Mittwoch, 20. Juli 2016

Büchermittwoch - Holunder - Mythod, Heilwirkung und Rezepte

Titel : Holunder - Mythod, Heilwirkung und Rezepte
AutorIn : Krystin Liebert
Verlag : Demmler Verlag
Erscheinungsjahr :  2009
Kategorie : Wissenssammlung
selbstständig käuflich erworben

Symbolbild ( ob ich oder ob ich nicht darf war mir zu anstrengend zu klären, daher gibt es Bilder die das Cover symbolisch darstellen )



Ein kleines Buch mit 90 Seiten das sich ausschließlich mit dem Holunder beschäftig, der wächst bei uns in allen Ecken und ist in rauhen Mengen vorrätig. Neben den klassischen Holundersaft / blütensirup oder likör, getrockneten Blüten für Tee und Blüten fritert kann man auch die Wurzeln und die Rinde verarbeiten.
Gehört hatte ich das schon, soll ja auch von den Altvorderen ein hochgeachteter Baum gewesen sein. Neben der Möglichkeit das sich das Märchen von Frau Holle vom Holunder inspirieren ließ oder das der Hollunder mal eine Göttin verkörpert hat gibt es noch viel anderen Aberglauben der darauf schließen lässt. Darauf wird im Buch im ersten Teil "Geschichte und Mythos" eingegangen, nach einem kurzem botanischen Exkurs und einem Kapitel zum Thema "Sammeln und Verarbeiten" folgt der Hauptteil in wiederum drei Kapiteln :  Heilpflanze, Schönheitspflege und Küche. Was ich sehr angenehm finde, jedes Kapitel hat eine andere Farbe am Seitenrand, so lässt sich sehr schnell zwischen den Themengebieten hin und her springen.
Von einem Großteil der Verwendungsmöglichkeiten habe ich noch nicht gehört, ich hab also viel gelernt beim Lesen des Buches.

LG

Freitag, 15. Juli 2016

Laufenten - sie sind da

kurz war ich mir nicht sicher ob das überhaupt klappt. Natürlich hatte ich erst mit dem Stallbau angefangen bevor ich mich überhaupt ernsthaft um eine entsprechende Bezugsquelle bemüht habe. Da wir unsere Hühner vom Geflügelzuchthof haben der hier alle paar Wochen durch das Dorf fährt und sie auch Laufenten auf der Liste führen war für mich eigentlich klar das ich sie auch dort kaufe. : selber Hof - gleiche Bakterien und Virenkulturen und entsprechende Immunität.
Aber nein, Hühner bekommt man mit 12-18 Wochen Alter, die Laufenten jedoch mit 7 Tagen.
Das ist in mehrerer Hinsicht suboptimal.
Erstens kann man in dem Alter noch gar nicht erkennen ob es ein Erpel ist oder nicht und was bringt es mir am Ende wenn ich bei 4 Küken drei Erpel und ein Weibchen habe? Stress.
Zweitens habe ich noch keine Laufenten, niemand der Ihnen Sozialverhalten, Fluchtverhalten...beibring.
Ich glaube nicht an rein instinkgesteuerte Tiere. Dann hätten unsere Enten die wir vor ein paar Jahren mal von den Nachbarn im "Kleinkindalter" bekommen haben nicht versucht wie die Hühner auf der Stange zu nächtigen. Das ist mit Ihren Füßen nicht so praktikabel. Und auch der Hahn hat sich etwas bedrängt gefühlt ;-).
Zum Glück hat sich jemand bei uns in der Gegend von ausgewachsenen Laufenten trennen wollen.
Und hier sind die kleinen Angsthasen.





LG

Mittwoch, 13. Juli 2016

Büchermittwoch - Die Kräuter in meinem Garten

Titel : Die Kräuter in meinem Garten
AutorIn : Siegried Hirsch, Felix Grünberger
Verlag : Freya

Erscheinungsjahr : 2002
Kategorie : Wissenssammlung

Symbolbild ( ob ich oder ob ich nicht darf war mir zu anstrengend zu klären, daher gibt es Bilder die das Cover symbolisch darstellen )



Das Buch ist ein echter Klopper, mit fast 2,5 kg ist das eher kein Buch für die Couch.
Beschrieben ist im Endeffekt alles was wächst, Kräuter, Gräser, Bäume, Blumen...
Das Buch beginnt mit einer tabellarischen Übersicht der vorgestellten Vegetation und in Kurzübersich wird alles aufgelistet zum Thema Blütezeit, Erntezeit, was wird gesammelt und wie wirkt es.
Das ist schon mal ganz gut, da kann man sich jahreszeitlich fokusiert mit der Thematik auseinander setzen.
Es folgt eine kurze "Einstimmung" mit einer Anleitung zum Thema Sammeln : wie sammel ich wann nachhaltig und richtig und kurz etwas zum Thema Aufbewahren und dann geht es auch schon los mit der Vorstellung der Pflanzen nach Alphabet.
Je nach Informationslage wird auf einer oder auch auf drei Seiten alles zu der Pflanze zusammengetragen was bekannt ist. Bioloisches Profil, was sagt Hildegard von Bingen, was macht die Traditionelle Chinesische Medizin damit, Bachblütentherapie, was weiß der Volksmund zu berichten ( Aberglaube ), wie wird sie gesammelt und angewendet, Astrologische Zuordnung, Edelsteintherapie und Homöopathie.
Da ich mich sehr für die alte Volkskunde interssiere ist für mich der Teil "Magisches" wahnsinnig spannend,  die ganzen Heil und Schutzzauber sind wahrscheinlich noch ein Überbleibsel der vorchristlichen Zeit. Es wird zwar immer behauptet das das alte Wissen in Europa verloren ist aber ich glaube eigentlich das noch ziemlich viel überliefert ist, man muss es nur zusammensuchen. Der richtige Verlust findet eher in der jetzigen Zeit statt. Wenn ich Erklärbücher vergleiche die von Anfang bis Mitte des letzten Jahrhunderts geschrieben wurden und Bücher von jetzt so ist der Unterschied in der Informationsdichte doch echt eklatant. Heute gibt es hauptsächlich Bilderbücher. Aber zurück zum Buch.
Man kann sagen es ist für jeden was dabei.
Man wird vom Inhalt des Buches förmlich erschlagen.
Nur mit diesem Buch die Gewächse zu bestimmen fällt mir schwer. Die Bilder der Gewächse sind eher dekorativ als detailiert aber ich denke das ist auch nicht der Anspruch.
Was mir nicht so gut gefällt ist der Hinweis auf die Giftigkeit der Pflanzen. Das versteckt sich meist irgendwo im Text. So steht bei der Beschreibung von Rainfarn unter dem Punkt "Sammeln in der Natur" das die Pflanze giftig ist und von einer Selbstanwendung abgeraten wird, unter dem Punkt "Anwendung" gibt es diesen Hinweis allerdings nicht. Ebenso bei der Zaunrübe während beim Fingerhut auch im Teil "Anwendung" auf die Giftigkeit der Pflanze eingegangen wird. Das ist für mich nicht ganz stimmig. Da wäre ein eindeutiger überall gleich aussehender Warnhinweis schöner gewesen wie bei Liesel Malms Buch.
Das Buch endet mit einer kurzen Vorstellung der verschiedenen Zubereitungsarten der Anwendung wie Tinktur, Salbe, Saft, Pulver und dann folgt eine kurze Vorstellung der Heilansätze : Homöopathie, Bachblüten, Mondeinfluss, Tierkreiszeichen und Schüssler Salze. Hier fehlt mir wiederum die TCM und Hildegard von Bingen. Das Buch ist von den behandelten Themen her sehr umfangreich für mich aber nicht komplett stimmig

Mit dem Buch bin ich trotz allem sehr glücklich. Das Spektrum der vorgestellten Pflanzen ist wahnsinnig breit, es geht vorrangig um Pflanzen die in unseren Breiten wachsen, man kann mit dem Buch also auch was anfangen.

LG

Freitag, 8. Juli 2016

Mücken

juchhu es ist Sommer, es ist warm und manchmal feucht und da sind se wieder, wie habe ich sie vermisst.
Die Mückenpopulation ist hier nicht tot zu kriegen, direkt neben dem Feuerwehrlöschteich mit diversen Wasserstellen im Garten auch kein Wunder. Wer schlafen will ( und Fenster zu ist keine Option ) muss sich diese Plage vom Hals halten. Nun gibt es eine diverse Anzahl an verschiedenen natürlich alle supertoll wirkenden stinkenden Antimücke / Zecken ... Sprays. Die wirken aber nicht nur gegen Mücken sonder auch hervorragend gegen Katzen, Mitmenschen und einen selber. Jedenfalls bei mir.
Die Bettwäsche stinkt nach dem Zeug, man soll bloß nicht auf die Idee kommen nach dem einkleistern mit den Fingern in Nähe von Mund oder Auge zu kommen und tief einatmen sollte man auch nicht.

Die alternative besteht in einem Glas Kokosfett das man leicht erwärmt und Lavendelöl. 15 Tropfen auf 200g sollten reichen. Nicht zuviel sonst brennt es wieder in den Augen, aufgrund der möglichen allergenen Wirkung sollte man es auch erst mal testen bevor man sich komplett einschmiert und selbst die Katzen rennen nicht mehr schreiend weg sondern nur die Mücken.

Sollte doch eine Mücke die Barierre überwinden und zustechen habe ich mir noch eine Spitzwegerichsalbe angerührt. Der ein oder andere kennt bestimmt den Trick, ein Spitzwegereichblatt zerreiben bis der Saft austritt und auf den Mückenstich schmieren. Für die Salbe habe ich eine handvoll Spitzwegerichblätter gesammelt, mehr die jungen frischen Triebe, kleingehackt und in Olivenöl eingelegt. Dafür habe ich ein kleines Marmeladenglas genommen. Dann ein paar Tage stehen lassen und regelmäßig geschüttelt, zum Schluss noch mal auf den Herd und leicht köcheln lassen, eigentlich soll man es ja andersrum machen, hat aber zeitlich nicht gepasst und so ging es auch.



dann wird das Öl abgeseit und mit entsprechender Menge Bienenwachs und optional Lanolin  wieder im warmen  Wasserbad verrührt, abkühlen lassen. Wenn man ätherische Öle und andere sensible Zusatzstoffe hinzugibt sollte man damit warten bis die Temperatur der Salbengrundlage nicht mehr so hoch ist.

Für das Wasserbad habe ich eine kleine Emailleschüssel die ich auf den Herd stelle. So komm ich gut ran.

Hilft auch. So bin ich gerüstet für die Invasion.

LG

Mittwoch, 6. Juli 2016

Büchermittwoch - Meine liebsten Wildkräuter

Titel : Meine liebsten Wildkräuter - Neues von der Kräuter-Liesel mit ihren besten Rezepturen
AutorIn : Liesel Malm
Verlag : Bassermann Inspiration
Erscheinungsjahr : 
Kategorie : Selbsterfahrung
selbstständig käuflich erworben

Symbolbild ( ob ich oder ob ich nicht darf war mir zu anstrengend zu klären, daher gibt es Bilder die das Cover symbolisch darstellen )



Das ich mich seit zwei Jahren vermehrt mit Wild und Heilkräutern beschäftige habe ich ja schon mal geschrieben. Natürlich habe ich dafür mehrere Bücher erstanden. Nix ist schöner als an einem verregneten Tag gemütlich mit einer Tasse Tee vor den Bücherregalen zu stehen, mit dem Finger sanft über die Bücherrücken zu streichen, mich für eins zu entscheiden und dann im alten Ohrensessel drin zu blättern und zu lesen. Ja so stell ich mir das mal im Alter vor, zur Zeit habe ich für solche Abende leider keine Zeit.

Also wird quergelesen und gesammelt.
Einteilen würde ich die Bücher in drei Kategorien : Pflanzenbestimmung, Wissenssammlung und Selbsterfahrung..

Das Buch "Meine liebsten Wildkräuter" von Liesel Malm gehört für mich in die Kategorie Selbsterfahrung. Hier schreibt jemand der nicht nur theoretisch erworbenes Wissen weitergibt sondern jemand der viel gelesen, recherchiert und selber praktisch ausprobiert und angewendet hat.
Das Buch ist im Endeffekt zweigeteilt.
Im Erstem größeren Teil werden Wildkräuter nach A-Z sortiert beschrieben und zwar gibt es immer Bilder der Pflanze dazu eine Beschreibung wo und wie es wofür verwendet wird ( Volks/Schulmedizin - Homöopathie ), kleine Pflanzenkunde, eine Erwähnung wer es beschrieben hat ( Hildegard von Bingen, Paracelsus...) und einen kleinen Rezeptteil ( Tee, Tinktur,...) und auch einen Hinweis ob die Pflanze leicht giftig ist was ich sehr wichtig finde.
Im Zweiten kleineren Teil werden die Giftpflanzen aufgeführt.
Schön liest sich auch das Nachwort einer Enkelin wie es zu dem Buch kam.

Die Rezepturen sind einfach und auf Wirkung statt auf den Plazeboeffekt "viel hilft viel" ausgelegt.

Mir gefällt es.

LG




Freitag, 1. Juli 2016

Laufenten - Stallbau

Nachdem wir Katzen, Hühner und Schafe haben sollen jetzt also noch indische Laufenten einziehen.
Jedes Tier hier hat seine Aufgabe. Die Hühner legen Eier und werden gegessen. Die Schafe vertilgen das Gras das bei uns in rauhen Mengen wächst; zumindest in Form von Heu im Winter, die Katzen fangen Mäuse und Ratten,sorgen für eine gesunde Vogelpopulation und erden uns jeden Tag. Jetzt haben wir ein wahnsinniges Problem mit Schnecken und da kommen die Laufenten ins Spiel. Die sollen nähmlich die Schnecken fressen, ein Grund warum der Garten nicht in Schwung kommt, von den anderen berichte ich später.
Dafür brauchen wir erstmal einen Stall.
Wir wollen eine kleine Gruppe, einen Erpel und zwei oder drei Weibchen also brauche ich zwei qm Stallfläche.
Da die Enten in den ersten Tagen eine Eingewöhnung brauchen ist wohl eine Veranda nicht schlecht. Sie werden wohl bis zu 80cm groß und wollen ein bisschen Spielraum daher muss der Stall etwas höher sein.
Ein erster Entwurf um mich mal langsam ranzutasten

Die weitere Randbedingung, sowenig Verschnitt und Schnitt wie möglich.
Daraus ergibt sich eine Grundfläche von 4 qm, 2m lang - 2m breit da brauch ich die Rauhspundbretter und Trägerbalken nicht kürzen.
Dann wäre ein Satteldach nicht schlecht damit das Wasser auch gut abläuft. Die Dachspitze wird also 1.20m und die Rückwand 0.8m damit brauch ich die Latten nur einmal sägen und habe Bretter für die Vorderseite und Rückseite. Bei den Maßen ergeben dann auch die Seitenteile in Summe genau 1 * 2m die entsprechend schräg halbiert werden.

Die Rückseite wird halbiert, eine Seite fest verschraubt, die andere dient als Klappe um den Stall gut sauber machen zu können.
Soweit die Theorie, in der Praxis sind leider nicht alle Bretter aus dem Baumarkt frei von Löchern. Löcher sind nicht so gut da Luft - Kälte - Feuchtigkeit und möglicherweise Ungeziefer einziehen kann.
Dann bin ich auch noch ein Fan des ultrastabilen Bauens, daher werden 58er Balken ungehobelt für die Rahmenkonstruktuion verwendet, da kann ich von außen Latten anschrauben und ebenso von Innen, in die Zwischenwand passt dann noch gut Dämmmaterial. Ursprünglich wollte ich mit Stroh ausstopfen aufgrund der nicht ganz so perfekten Bretter wird es wohl doch 50er Styrodur werden.
Dann ist der Stall gut gedämmt und auch im Winter sollte es keine Probleme geben.
Während des Zusammenschraubens stelllen sich dann natürlich noch ein paar Fragen die im Vorfeld nicht ausreichend durchdacht waren. Das kläre ich dann während des Zusammenbauens.
Verbraucht habe ich damit 10qm Rauhspund Bretter und 20 Balken mit je 2m Länge.

Die Veranda wird mit Hasendraht bespannt damit Schutz vor Fleischfressern besteht.
In der Mitte haben wir dann noch ein Brett als Klappe angebracht und den Stall auf Betonsteinen aufgebockt.
Ich bin total zufrieden, aufgrund gezerrtem Rücken hat es fast eine Wochen gedauert aber so verbring ich Urlaub gerne. Ich find es hat ein bisschen was von cabinporn.
Der einzige offen Punkt ist das Dach, bislang haben wir eine Plane drüber gezogen, eigentlich wollten wir PVC Auslegware drüber ziehen aber die ist nicht preiswert zu bekommen, dann gibt es noch die Option Welldachplatten - Transportfrage, Dachschindeln aus Bitumen - ist wiederum sehr teuer - schaun wir mal.

Was jetzt noch fehlt ist ein richtiger Teich, die Baumarktversion tut es wahrscheinlich bis zu dessen Fertigstellung. Da der Teich sowie so schon seit einiger Zeit an der Stelle geplant ist zwecks Speichern von Regenwasser hoffe ich das die Motivation diesen auch tatsächlich fertig zu stellen einfach jetzt größer ist :-)

LG