Mittwoch, 7. Dezember 2011

Me Made Mittwoch

#3

In mehreren Blogs gesehen, als praktisch definiert und nachgebastelt.
Ausgehend aus der Kapuze vom Burdacape habe ich aus schwarzem Fleece und rotem Jersey eine wendbare Kapuze genäht, als Spielerei mit Bärenohren. Hat sich schon bewährt, trag ich auch gerne alternativ zu einem Jäckchen oder Pullover, hauptsache der Nacken und der Hals sind warm.


Die restlichen Teilnehmer findet ihr hier:
http://cat-und-kascha-rote-tupfen.blogspot.com/2011/12/me-made-mittwoch.html

LG

Weihnachtsbasteln

Jetzt hab ich mich auch mal anstecken lassen von
1. der Weihnachtsbastelei
2. von den Ausflügen in die Vergangenheit
und habe mich daran erinnert wie wir früher manchmal mit Salzteig Figuren ausgestochen haben.
Einen Teil hab ich schon bemalt mit silberner und goldener Acrylfarbe die nicht nur zu Glanzeffekten am Baum verhilft  sondern die fertigen Figuren auch vor Wasser schützen soll.





Wer sich nicht mehr erinnert : 
Zu gleichen Teilen Salz und Mehl mit Wasser zu einem Teig verrühren und fertige Figuren bei 150 Grad 40 Minuten im Ofen oder ein paar Tage an der Luft trocknen lassen. Finger am Anfang schön mit fettiger Creme einschmieren, schützt vor dem Salz.

LG

Sonntag, 4. Dezember 2011

Beutel

Nachdem ich letztens mit einer lieben Bloggerin mal den neuen Stoffladen in der Königsbrücker aka Nähcafe besucht habe und

mir wieder zwei Stoffe für neue Beutel gegönnt habe da meine alten "verschwunden" sind habe ich sie dieses Wochenende zusammengenäht, mit Kellerfalte und breitem Rand, an einem Beutel zusätzlich zu den Tragegriffen noch ein langer Schulterriehmen. Kurz genug für meine 15cm unter Durchschnittsgröße um beim Treppen steigen nicht an die Stufen zu knallen und stabil genug um nicht beim Einpacken einer Verpackung mit Plastikrand zu reissen wie die momentanen Qualitätstüten der ansässigen Discounter. Plastiktüten sollten eh verboten werden, dass dies ausgerechnet angeblich ausschließlich in Bangladesh und Tansania so sein soll und nicht in einem der ökologischen Vorzeigestaaten läßt die "Vorreiterrolle" die einige gern für sich beanspruchen doch fraglich erscheinen.


Mir egal, ich hab eine hübsche Alternative.

Euch ne schöne Woche.

LG

Mittwoch, 30. November 2011

Me Made Mittwoch #2

Me Made Mittwoch #2 :  heute mit einem Cape aus der Burda, passt perfekt zum Regenwetter.
Inspiriert von Catherine  wo sich alle Teilnehmer auch eintragen können.

Material ist ein flauschiger Wollstoff. Die Nähanleitung hab ich am Anfang nicht so ganz gerafft aber leider von dem Stoff nichts mehr übrig so das ich leider nicht mehr korrigieren kann, tragbar ist es trotzdem aber ich näh jetzt noch mal eins aus Karowollstoff. Ich bemühe mich auch auf das Muster zu achten.



drunter

Für die Beschäftigung während der dunklen Abende hab ich mir ein neues Puzzel gegönnt, mal kucken ob ich mich dazu endlich mal motivieren kann. Die ausgestopften BH´s aus dem Handel selbst in normaler bis großer Größe kann ich nicht tragen.


Patchwork

Von Fieber kann ich jetzt nicht sprechen aber so ein bisschen rumgepuzzel am Abend wenn den Nachbarn die Nähmaschine zu laut ist OK. Reste verarbeiten tu ich auch nicht, ich hab kaum welche da ich hautpsächlich Jersey verarbeite und Reste auch gnadenlos wegwerfe.  Mal sehen wie weit meine Geduld reicht, entweder es wird ein Kissen oder eine Decke.
So wie rechts hätte es eigentlich werden sollen, aber so klein das aus dem großen Stern noch eine Decke zusammengesetzt werden kann...Ist mir zu fuzzelig.

Haus und Hof

Zur Zeit hab ich ein bisschen zu tun, wir ziehen bald um. Einiges muss noch gemacht werden. Zum Beispiel Gardine.
Durch 10 Meter hab ich mich letztes Wochenende gekämpft, 10 sind noch mal übrig
Dann waren wir noch bei einer Kaninchenausstellung  um mal zu kucken welche Art das flauschigste Fell hat
 

Mittwoch, 9. November 2011

Me Made Mittwoch #1

So, jetzt mach ich endlich auch mal beim MMM mit. Die Idee stammt von Catherine und die Teilnehmer tragen sich hier ein.
Diesmal bin ich dabei mit einer Tunikaversion aus der "Meine Nähmode" Simplicity von 3/2011 mit Modell Nummer 12.
Vorgesehen für elastischen Jerseystoff hab ich sie allerdings aus chiffonähnlichem nicht nachgebendem Stoff genäht und einfach größer zugeschnitten. Den Stoff gab es als Rest bei Karstadt und übrig gebliegen ist tatsächlich nix. Da ich ja versuche meinen Kleiderschrank um nicht dunkle unifarbene Oberteile zu erweiteren ist das schon mal ein Schritt.
Nächstes Mal putz ich den Spiegel ;-) aber solange ich morgens keine helfende Hand oder Spiegel in beleuchteter Zone habe...


In der termingebundenen Form schaff ich es vielleicht auch wieder regelmäßiger die neuen Stücke zu zeigen.

LG

Montag, 7. November 2011

Berlin

Das Wochenende hab ich in Berlin verbracht.
Auch aufgrund des Blogthemas.
Zum einen habe ich mich am Sonntag so wie andere hier auch in der Runde auf dem Potsdamer Stoffmarkt rumgetrieben.
Das Wetter war perfekt, Sonne und angenehme Temperaturen und das im November. Ich war ganz am Anfang da, da kommt man noch an die STände ran. Ich nehms mir zwar immer wieder vor mal am Nachmittag hinzufahren aber die Ungeduld ist doch immer stärker. Ich kauf zwar eigentlich nicht so viel aber das Angebot an sich, und man kann alles anfassen, toll.
Ziel war ein paar Basics : Jerseys in schwarz und teilbare Reißverschlüsse, noch ein bisschen Jeansgarn, hab ich alles bekommen und sogar noch einen tollen roten Affenjersey, erinnert mich an meine alten Paul Frank Sachen

 Danach bin ich noch zum Hobbyschneiderinnentreffen in Berlin gegangen. Getroffen habe ich da ein bekanntes Gesicht, anne von anneblog-reloaded. Von vielen habe ich die Blogs schon mal gelesen, einen haufen toller Frauen in schicker selbst genähter Kleidung zu sehen war echt stark. Sonst ist man ja meist eine kleine Insel im Meer der asiatischen Textilfabrikation.
Und was mir am Sonntag noch aufgefallen ist, was ich schon fast vergessen hatte, Graffiti kann auch schön sein.
Genäht hab ich so einiges in der letzten Zeit nur zum Zeigen komm ich im Moment nicht, vielleicht sollte ich es mal wie Doro machen. Einen Post über mehrere fertige Sachen.

LG

Freitag, 14. Oktober 2011

aller guten Dinge sind drei

In der letzten Burda 10/2011 waren tatsächlich mal zwei Schnitte drin die mir sofort gefallen haben. Zuerst Hose Nummer 127. Mal ein bisschen Erwachsener, Bund über Hüfte, hinten mit Abnähern, aufgesetzte Paspeltasche.
Umsetzung Nummer eins erfolgte diesmal wirklich Schnittgetreu, nur eingekürzt hab ich sie ein Stück, mir fehlen halt 10 Zentimeter zum Burda Gardemaß in der Länge.

Der Sitz an sich ist OK, die Rückseite muss ich noch ein bisschen optimieren, die wirft doch ein paar Falten. Den Reißverschluss hab ich diesmal auch streng nach Anweisung eingenäht und es war noch nie so einfach.
Die aufgesetzte Paspeltasche find ich nicht so gut, die trägt auf und ich find sie schwierig sauber symmetrisch zu nähen.

Nummer zwei hab ich gleich nachgeschoben, ich brauch für den Winter ein paar Hosen. Dafür rauche ich ja schließlich auch nicht mehr :-) . Die Paspeltasche hab ich diesmal nicht aufgesetzt, Änderung Nummer zwei : Potaschen. Hosen ohne Gürtel kann ich nicht tragen demzufolge hab ich noch Gürtelschlaufen an den Bund genäht, die waren origianl auch nicht vorgesehen.

Und weil der Titel es ja schon andeutet, Nummer drei liegt fast fertig hier, gibt ja auch einen Grund warum hier seit zwei Wochen nix mehr geschrieben wurde. Das Jeansgarn hab ich mir auf dem Stoffmarkt gekauft, näht sich für Jeans sehr gut. Den Jeansstoff hab ich in den letzten zwei Jahren gesammelt, ich hab so viel das endlich mal was weg musste und konnte ohne gleich wieder blank zu sein. Schönen Jeansstoff find ich in den Läden kaum, der ist mir meistens zu dünn. Deshalb schlag ich dann immer auf dem Stoffmarkt zu, da gibt es ja auch praktischerweise die Jeanscoupons. 1,50 x 1,50 ist für eine Hose für mich perfekt.


Euch ne schöne Woche

Dienstag, 11. Oktober 2011

Socken II

Letztens hab ich mir im Netz 100% Baumwolljersey bestellt, waschbar bei 60 Grad -> perfekt für Socken.
Der einzige Nachteil, dehnbar nur in eine Richtung. Da ist mir das gleiche passiert wie Frau Kichererbse, die Socken sind ein bisschen eng, mit Gedult gehts aber nächstes Mal muss ich definitiv aufpassen. Das Schöne an dem Schnitt ist : einfach nebeneinander legen, Zuschneiden und 4 Paar Socken sind fertig.



 Für den nächsten Schwung hab ich hier schon wieder schönen Baumwolljersey, den werd ich mal kombinieren. Meine schwarz weiß gestreiften Socken lieb ich grad über alles.

Donnerstag, 22. September 2011

Mhhh weiß nicht so genau

Ich hab mal wieder ein Shirt nachgenäht, von so einem weit geschnittenem. Zur Zeit mag ich ja lieber luftige Dinge anziehen. Am Original haben mir die Schlitze am Arm gefallen. Der Jerseystoff vom Stoffmarkt fällt eigentlich ganz schön, das dunkelblau ist auch meine Farbe aber der leichte Glanz...Ich bin mir nicht sicher ob das eher nach Pyjama aussieht oder tagestauglich ist.
Ich muss mich mal von jemanden photografieren lassen, dann kann man es vielleicht besser beurteilen.

Sonntag, 18. September 2011

Socken nähen!

Das Buch ist da...und ich finds klasse.
Der Schnitt ist einfach geschnitten und genäht, in dem Buch werden zig Gestaltungsmöglichkeiten vorgestellt. Ich wär da so schnell nicht drauf gekommen. Die Socken tragen sich sehr angenehm, die Naht drückt nicht. Ob aus dickem Fließ für zu Hause oder aus dünnem Baumwolljersey für unterwegs, mit diesem Schnitt wird dir geholfen...

Ich hab gleich mal drei Paar in einem Rutsch runter genäht
Ich bin nicht die einzige die anscheinend begeistert ist, hier noch ein paar weitere Inspirationsquellen: http://resize-genadelt.blogspot.com/, http://frau-kichererbse.blogspot.com/, es gibt anscheinend auch viel Kritik die ich nicht ganz nachvollziehen kann.

Blaudruck

Gestern war ich mit Strategchen und Amberlight beim "Blaudruck" Workshop in der Form das wir mit blauer Stoffmalfarbe und echten Blaudruckmodeln weiße Baumwolltücher bestempelt haben. Da ich mal wieder die Kamera ohne Speicherkarte mitgenommen habe, tolle Bilder gibt es bei den beiden anderen zu sehen.

Blaudruck ist eigentlich ein Färbeverfahren ähnlich wie bei den sorbischen Wachsostereiern. Da auftragen der blockierenden Schicht auf den Stoff, der Färbevorgang danach und dann das entfernen des Blockers 1. zeitaufwendig ist und 2. nicht grade mit ökologisch unbedenklichen Materialien abläuft ( wer will heute schon mit bleihaltigen Substanzen arbeiten ) ist mir der gefakte Blaudruck lieber, zumal das eigentliche Highlight die Holzmodel sind, es gibt wohl nur noch 5 Personen die die Herstellung beherrschen. Tja, ein weiteres aussterbendes Handwerk.

Donnerstag, 15. September 2011

Früchte der Arbeit

Der Sommer neigt sich ja langsam dem Ende zu und die letzten Früchte reifen. Jetzt häuft sich die letzte Ernte. Da ich eigentlich zu Hause unter der Woche kaum zum Essen komme muss ich wohl oder übel ein paar Sachen mit auf Arbeit nehmen, das freut  die Kollegen mehr als mich ;-)

Mittwoch, 14. September 2011

La Rue II

Die rote La Rue hab ich ja jetzt schon eine Weile, an sich ist die ziemlich praktisch. Aber das Innenleben geht mir ziemlich au den Keks. Ich finde nix, die Seitentaschen sind zu groß, da rutscht immer alles rein. Ausserdem hab ich mal wieder den Fehler gemacht und das Innenleben schwarz genäht, da find ich nix. Wenn ich den Schlüssel suche muss ich meistens alles ausräumen.
Optimieren kann man ja immer, also hab ich sie mir noch mal genäht.
Diesmal auch noch ein Stück größer da sie mir auch ein Tick zu klein war. Ich trage sie meist mit Schultergurt, da ist sie ja nur halb so groß.
Für die Innentaschen hab ich diesmal meine Utensilien direkt als Vorlage für die Größe genommen, so passt das Handy perfekt rein und rutscht nicht mehr rum.

Für das Portemonaise hab ich eine seitliche Aussentasche genäht, hier war wieder die Meterware Reißverschluss sehr komfortabel, ich schneide erst nach dem Einnähen auf Länge, dann kann ich den Schließer noch ausserhalb des Nähbereiches lassen. Und bei dem Stoff fällt er kaum auf.

Ich finde die Taschenform toll. Wenn man wirklich mal was Schweres reinpackt kann man  sie bequem tragen, ob über der Schulter oder mit Riemen kann man spontan entscheiden.

Sonntag, 11. September 2011

Tag des offenen Denkmals

Zum Tag des offenen Denkmals habe ich mich heute mit gefühlten 300 Rentner durch die Ruinen des alten Lahmann-Sanatorium gewühlt. Aus den Unterhaltungen konnte ich entnehmen das ein Teil der älteren Leute Großeltern oder Eltern hatte die dort gearbeitet haben oder Patient waren. Mit dem Ansturm war anscheinend bei der Planung des Events nicht gerechnet worden, nachdem die erste Gruppe von 30 Leuten das Gelände betreten hatten wurde das Gittertor erst mal wieder geschlossen. Das erste Gerücht es würde erst nach 45min weiter gehen bestätigte sich nicht, die Tore wurden wieder geöffnet und die Leute stürmten wie damals bei der Maueröffnung das Gelände. Ein Großteil ist abgerissen worden um Platz zu schaffen für eine private Wohnanlage mit Preisen zwischen 1000-3000 Euro pro qm. Also wenn sich jemand die noch stehenden Gebäude ansehen will, was ich empfehlen kann, solange es für normal Sterbliche noch betretbar ist, es gibt einmal im Monat Führungen.
Die Anlage muss damals wunderschön gewesen sein, von der Anlage der Räume und Details läßt sich das immer noch erahnen. Toll ist vor allem der alte Speisesaal mit der bemalten Holzdecke. Der ist leider auch so marode das er wahrscheinlich nicht erhalten bleiben wird. Angeschlossen an den Saal ist die alte Küche mit Durchreiche und Wandschränken in diesem klassischen grün. Nicht zu vergleichen mit heutigen Großküchen aber dafür mit viel mehr Scharm.

Euch ne schöne Woche.
Ich kuck mir jetzt das Gewitter an.
LG

Dienstag, 6. September 2011

Socken

Letzte Jahr hab ich mich gefragt, was tun mit den ganzen Jerseyresten aus Baumwolle...Da viel mir ein warum nicht Socken nähen. Stricken ist ja nicht so meins wie einige wissen. Bei meinen Recherchen bin ich damals immer nur auf die Antworten "Socken näht man nicht, die werden gestrickt" gestoßen. Dann habe ich mir eine gekaufte Socke genauer angesehen und an der Schrägnaht ( was ja nicht wirklich eine Naht ist aber die Stelle wo beim Stricken zusammengestrickt wird oder so...) an auseinander geschnitten. Die Stelle für die Nahtteile ist eigentlich ganz günstig, hier sollte kein Schuh drücken. Hauptsache keine Naht an der Ferse. Ausgehend von dieser Vorlage habe ich dann noch ein bisschen rumexperimentiert mit ein paar Anpassungen für Jersey und auch die Stoffrichtung spielt ja eine Rolle (vom Zeh zum Knöchel wenig in der Breite viel), und bin dann letztendlich bei einem Schnittmuster gelandet

An den eingeschnittenen Dreiecken näht man das Unterteil zusammen, damit schafft man die Ausbuchtung für die Ferse und näht dann das Oberteil auf. Meine Socken sind erst mal noch kurz, die Oberkante muss ich noch ein bisschen optimieren, die ideale Ausrichtung vom Schnittmuster auf den Stoff hab ich noch nicht ganz raus, aber das Ergebniss kann sich eigentlich schon sehen bzw tragen lassen





Und jetzt gibt es tatsächlich ein Buch : "Socken nähen!: Bezaubernde Socken aus Fleece, Jersey & Co" von Nadja Knab-Leers, da muss ich gar nicht mehr selber weiter basteln und hab dann wahrscheinlich sogar noch gleich unterschiedliche Größen parat. Bestellt hab ich es schon, ich zieh dann mal den Vergleich, der Ansatz sieht schon mal ziemlich ähnlich aus.

Euch ne schöne Woche oder Urlaub.

Montag, 5. September 2011

Beuteltier

Die Qualität der in Warenhäusern erwerblichen Transportbehältnisse ( Plastiktüten ) scheint in letzter Zeit mal wieder erbärmliche Zustände angenommen zu haben. Am Freitag habe ich fröhlich meine erstandene Ware in eben so ein Ding manövriert um festzustellen, dass eben jener nicht einmal eine läppische Lasagneverpackung vertrug ohne Blessuren von sich zu tragen.
Ausserdem sind mir die Teile eh zu lang und die Henkel zu schmal. Meine alten Einkaufstaschen find ich nicht mehr, mindestens einer ist bei Freunden untergeschlüpft, über den Verbleib der restlichen mag ich nicht spekulieren.
Ein entsprechender Stoff ward gefunden und schnick schnack schnuck, nach nur einer Stunde erblickte er das Licht der Welt:
Und weil sich der Stoff gut verarbeiten ließ, robust wirkt und das Muster wirklich schön ist hab ich mir schnell noch die passende Börse genäht, um auch endlich mal den Endlossreißverschluss zu testen.
Fazit : super, endlich nicht mehr die Suche nach der passenden Länge und ärgern wenn einer 1 cm zu kurz ist und man dafür von dem teureren weil längeren dann doch wieder ganz viel abschneiden muss.
Ach ja, und die Kamp Snaps sollen sich ja auch nicht langweilen.
Euch ne schöne Woche.
LG

Donnerstag, 1. September 2011

Die gute alte Zeit

Was mich grade beschäftigt ist ein UFO. Die Hürde liegt etwas höher als sonst, da verschwindet immer mal zwischendurch meine Motivation. Ab und zu gönn ich mir mal eine richtig alte Nähzeitung, so von 1932 z.Bsp.
Ich finds interessant wie sich die Schnitte geändert haben, was gleich geblieben ist und was immer wieder hoch kommt, einige Sachen sind gar nicht so unmodern.
Angesprungen hat mich aus diesem Exemplar ein "Wickelmantel für den Frühling", toll fand ich die Biesen und die weiten Ärmel:
Nun sieht der entsprechende Schnittbogen etwas anders aus als gewohnt.
Besser : jedes Schnittteil hat eine Nummer, ein eigenes Linienmuster und es gibt nur eine Farbe.
Schlechter : die Packungsdichte, keine Nähanleitung, Schnittteile die nicht ganz auf den Bogen passen sind geknickt eingezeichnet, man muss sie also beim Abzeichnen oder danach "aufklappen". Das funktioniert mehr oder weniger gut, da muss man ziemlich genau sein wenn die Bruchkante auch noch in einer Biegung liegt.
Als Stoff ausgewählt hatte ich einen leichten Wollstoff den ich mal bei stoffe.de günstig bekommen habe. Blöd an dem Stoff : ausgewaschene Knickkanten, passt allerdings zum Vintageschnitt.
Ich habe dann also angefangen fröhlich vor mich hin zu puzzeln. Mehr oder weniger ist es geglückt, bloß an welcher Stelle die Biesen eingezeichnet sind habe ich nicht rausfinden können, Ergo muss es den Damen von früher ausgereicht haben zu wissen das Biesen erscheinen sollen um entsprechende Verlängerungen der Schnittteile selbstständig zu erarbeiten. Ich verfüge über dieses Wissen nicht, der Stoff war eh knapp bemessen also sind sie leider nicht dabei.
fesche Rückansicht bestehend aus fünf Teilen, die Herausforderung lag in der punktgenauen Zusammenkunft und das auch noch möglichst symetrisch
Ich habe mehrere Tage gebraucht um den Ort dieses kleinen Einsatzes am Kragen auf der Rückseite zu finden. Es gibt zwar einige Positionsmarken auf dem Schnittbogen aber die muss man auch erst mal finden.

Da ich zur Zeit leider immer erst abends zum photographieren komme sind die Bilder nicht ganz so schön, aber man kann trotzdem was erkennen, denke ich. Gebügelt ist er noch nicht, fertig ist er noch nicht, was fehlt ist noch das Futter. Dafür gibt es leider keinen Schnitt. Ich hab was zusammen gebaut bekommen, jetzt muss ich es noch einnähen und hoffen das es passgenau geworden ist. Wegen der Stoffknapheit ist der Mantel auch kürzer geworden, aber für einen Gürtel reicht es wohl noch.

LG

Mittwoch, 31. August 2011

Leipziger Zoo

Letztens waren wir mal im Leipziger Zoo
Wir wollten uns unbedingt das neu eröffnete Gondwanaland ansehen. Ich bin ein Pflanzenfreund, so ein Gewächshaus hätte ich auch mal gern. Mann kann auf dem angelegtem Bachlauf sogar mit dem Boot fahren, einmal im Kreis rum inklusiver Minieinführung in die Entstehung der Welt mit Multimediashow beim Durchfahren eines Tunnels.
Der Rundgang führt über Hängebrücken in den "Wipfel" des größten Baumstammes im Zentrum. Da kann man das ganze Ausmaß von oben sehen.
Da es doch fast unerträglich war vom Klima her haben wir die Minibootstour am Ende gleich noch mal gemacht, es war angenehm kühl im Tunnel. Ich bin begeistert, der Eintritt ist mit 17 Euro zwar ganz schön heftig aber ich würde es trotzdem empfehlen.
Man sollte sich auch den Rest des Zoos ansehen, vor allem das Aquariumhaus ist klasse. Wo kann man schon risikofrei mit Haien mitlaufen. Die Affenanlage ist mit den natürlichen und großen Freigehegen auch nicht schlecht.

Sonntag, 28. August 2011

alles in Butter

"Hab ich selbst gemacht" hab ich jetzt gelesen. Mmhh...wenn man eh viel selbst macht, mich erinnert es an die Anfänge.
Aber trotzdem hat es mich jetzt endlich dazu ermutigt endlich mal zu buttern, wollte ich schon seit Ewigkeiten mal probieren.
Das es einfach ist hab ich ja schon mal gelesen, aber so einfach....
Sahne in Schüssel und Mixer rein, erst wird es Sahne, dann kippt es um und fängt an zu buttern und wenn sich die Molke von der Butter trennt und die Butter nicht nur in kleinen Flöckchen vorliegt sondern ein großes Stück bildet inmitten von viel flüssiger Molke die dann zum spritzen neigt, abseien. Dann die Butter in Eiswasser immer wieder ausdrücken damit die Molke rausgedrückt wird ( zu dem Schritt hab ich mich noch nicht aufraffen können, die Butter schmeckt auch so schon). Bei 600ml Sahne sind bei mir genau 340 ml Molke übrig geblieben was exakt der Menge Wasser entspricht die zur Brotbackmischung hinzu kommt, und für das Abendbrot hab ich dann auch gleich noch Weintraubenmarmelade gemacht ( wenn sie denn noch fest wird). Lecker.