Donnerstag, 19. Juli 2012

Flohmarkt II

Eigentlich sind wir auf der Suche nach einer neuen Ofentür deswegen klappern wir grad ein paar Flohmärkte in der Umgebung ab. Bisher haben wir noch nix passendes gefunden, aber wenn uns was anderes hübsches unterkommt nehm ich es mit.
Wie hier zwei oder drei Meter altes Zierband, ob mit Hand bestickt oder maschinell weiß ich nicht.

Von meiner Familie habe ich drei oder vier alte Negative auf Glas, faszinierend ist die Detailtiefe und die Haltbarkeit. Wenn sie nicht brechen halten sie jedenfalls länger als die Filmnegative.
Jetzt hab ich ein paar auf dem Flohmarkt aufgetrieben, das ist zwar nicht meine Familie aber interessant ist die Kleidung aus der damaligen Zeit, oder wer hätte gedacht das Männer mal weiße Spitzentaschentücher getragen haben.

LG

Kommentare:

  1. Hallo Jess,

    ich stöbere gerade in deinem Blog rum und habe meinen Spaß dabei, weil ich das eine oder andere Interessante oder Nette entdecke. Und dann stoße ich auf diesen Flohmarktfund. Und stelle verblüfft fest: Stimmt, heute trägt kaum noch ein Mann ein Taschentuch in der Brusttasche des Jacketts. Und ich erinnere mich an folgendes: Das erste, was ich als Kind bügeln lernte, waren die großen, weißen Taschentücher meines Vaters. Und die wurden auf 2 unterschiedliche Arten zusammengefaltet. "Korrekt" oder "leger". Aber Tuch in der Brusttasche war ein Muss.
    Ich habe es eben sicherheitshalber noch einmal gegoogelt: heute sind die Tücher die ganz große Ausnahme. Für die Generation meines Vaters gehörte das Einstecktuch zum Anzug wie die Krawatte.
    Danke für die Erinnerung an die (gute) alte Zeit.

    LG

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