Sonntag, 26. August 2012

Finale : Craftelnscher Streifenmonat

Knapp ist es geworden obwohl ich dachte bei drei Wochen Urlaub wäre es ein Kinderspiel aber wie immer verläuft ja das Leben nie nach Plan. Einfach nur gammeln, lesen, ... ist auch mal ganz schön.
Jetzt also der Abschlußpost zum Streifenmonatsmotto von Meike von Crafteln

Ein paar Gedanken über Streifen hab ich mir trotz allem doch gemacht.
Laut Wiktionary eine Bedeutung des Wortes Streifen :
"ein langer, schmaler, farblich abgehobener Abschnitt von einer Fläche", (interessant auch die ganzen auf Wiktionary gelisteten Unterbegriffe : Interferenzstreifen, Kondensstreifen, Nadelstreifen, Rüttelstreifen, Seitenstreifen, Sicherheitsstreifen, Warnstreifen, Zebrastreifen, Ackerstreifen, Gazastreifen, Grenzstreifen, Schutzstreifen, Dichtungsstreifen, Heftstreifen, Kontrollstreifen, Längsstreifen, Möbiusstreifen, Papierstreifen, Querstreifen, Silberstreifen :-) aber ich schweife ab).
Wenn wir jetzt mal die Definition von Fläche nicht überstrapazieren ist mir aufgefallen das ich zwar viele Unis vernähe aber doch immer wieder farbige Nähte, die ja als Streifen durchgehen können, zum aufpeppen verwende, oder wie bei dem Tankini einfach mal einen Streifen in anderer Farbe anfüge.
Wahrscheinlich mag ich es doch eher dezent und vollständig gestreifte Kleidungsstücke sind es nun mal in der Regel nicht.

Die anvisierte Hose ist aus einem hellgrauen Leinenstoff mit dezenten hellen und dunklen Streifen sollte ja ursprünglich eine Marlenehose werden, aber entweder habe ich in geistiger Umnachtung das Schnittmuster in meiner alten Größe zugeschnitten oder die Hose ist von Hause Burda aus zu klein skaliert. Jedenfalls war es mir nicht mal möglich die Abnäher zu nähen, sonst hätte ich nicht ansatzweise hineingepasst, an die Stofffaltung für die Knopfleiste möchte ich nicht mal denken. Schlussendlich hab ich dann einen Gummibund draus gemacht, ich trag Shirts eh meist über der Hose und so ist sie doch noch ganz ansehnlich geworden. Ich habe auch sehr darauf geachtet das sich die Streifen an den Nähten treffen / spiegeln.
Nummer zwei auf der Liste war ja ein Rock auch aus etwas steiferen Baumwollstoff. Zugeschnitten in der 44 die zwar zuerst zu klein wirkte dann aber doch genau gepasst hat ( anders als die Hose, aber gut, wird schon einer sich was bei gedacht haben ). Fertig ist er nicht geworden, ob ich ihn noch beende weiß ich nicht so genau. Diese rumgebammel an der Taille ist nicht so meins ( ich hab auch einfach keine ;-) ). Vielleicht probier ich aus dem Reststoff noch den Knotenrock, der Stoff ist nähmlich eigentlich ziemlich schön für einen Rock.
Dann hab ich noch das Schluppenshirt geschafft, der schwarze Jersey war alle aber zum Glück war gestern noch mal Stoffmarkt in Dresden. Wieder eine Schleife, diesmal auf dem Rücken und eine oben schon erwähnte Ziernaht die ja eigentlich auch als Streifen durchgeht.
Socken hab ich auch zugeschnitten aber nur zwei zusammen genäht, die Zeit vergeht halt wie im Flug:
Hier sieht man noch mal gut die Naht die an genau den Stellen verläuft wo Schuhe normalerweise nicht drücken, daher tragen sie sich sehr angenehm.

Fazit : So ein Themenmonat ist schon ziemlich gut um sich mal konkretere Gedanken zu machen, ich näh ja sonst meist unreflektiert drauf los. Es war super um mir bewußt zu machen wie viele gestreifte Stoffe ich tatsächlich besitze und habe auf dem Stoffmarkt diesmal nur projektbezogen gestreift gekauft. Vielleicht bleib ich auch immer bei Streifen hängen weil mir Blumen nicht zusagen ich nicht auf Batik stehe und mir sonst andere geometrische Muster einfach zu unruhig sind. Streifen sind vielleicht meine persönlich Annäherung an bunt. Ich werde weiter beobachten.

Ein Dank an Meike für die Idee und den Rahmen des Monatsmottos, mal sehen was das nächste Thema so bringt.

LG



Kommentare:

  1. Die Socken sind ja hinreißend! Halten die denn so ohne Bündchen? Ich meine: rutschen die nicht über die Ferse?
    Die Leinenhose finde ich gut so. Ich glaube, Marlenehosen sind für unsereinen nicht wirklich was... Nicht traurig sein!

    LG, Petra

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  2. Nachtrag: Deine Abschweifung zu Wiktionary war vergnüglich für die Leserin...

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  3. oh der Rock mit dem Knoten ist ja hinreißend schön! Den find ich ganz dufte!...von der Hose seh ich von hier nicht so ganz viel...das Shirt hat hinten einen Knoten dranne? so quasi wie ein Schal? sieht sehr interessant aus! ich kann ja so schlzeuchs nicht tragen das macht mich voll wuschig ;-))

    sei lieb gegrüßt
    anja

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