Sonntag, 9. März 2014

Korbflechten

Dieses Jahr hab ich mir vorgenommen mal ein paar Sachen auszuprobieren die ich schon lange mal machen wollte. Dank Volkshochschule oder Kreativzentren ist das relativ einfach, gestern jedenfalls bin ich bei einem 86-jährigen Korbmacher aus Schlesien gelandet der neben den Erklärungen zum Korbflechten auch noch ein paar alte Geschichten aus seinem Leben beigesteuert hat.
Wir waren gemütlich zu dritt im Gewächshaus vom Korbmacher selber, das wurde mit der Zeit tatsächlich ziemlich warm bei der Sonne gestern. Der Boden war vorbereitet, das hätten wir in den 4 Stunden nicht auch noch geschafft. Wir haben dann ganz gemütlich die Korbwand geflechtet, das ging ganz gut. Der Rand war etwas komplizierter, den musste ich auch wieder aufmachen. Der Korb hat noch einen Bodenrand bekommen, da konnte ich es noch mal üben. So hält der Boden länger.
Geflochten wurde aus frisch geschnittener ungeschälter Weide und ein Band aus geschälter Weide die eingeweicht war. Die unterschiedlichen Farben bleiben leider nicht erhalten, sie verblassen mit der Zeit.
Ungeschälte Weide ist wesentlich robuster und hält länger. Die Form ist OK geworden, man muss immer wieder korrigieren.
 Und was fehlt? Der Hänkel, den lerne ich beim zweiten Teil in drei Wochen, und da lernen wir dann auch noch den Boden flechten.

Schönen Sonntag.
LG

Kommentare:

  1. Das sieht doch richtig gut aus, voll professionell! Das würde ich auch mal probieren.

    LG Doro

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    1. kann ich empfehlen, es macht Spaß und ist ziemlich entspannend.

      LG
      Betti

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