Freitag, 6. Mai 2016

neue Mitbewohner




seit fast genau zwei Jahren sind wir jetzt stolze Schafbesitzer, oder sagen wir  mal wir dürfen jetzt auch anderen Mitbewohnern nach Aufforderung das Essen reichen und im Auffordern sind sie echt gut.

Es hat eine Weile gedauert sich reinzufuxen in die Thematik Schaf und wir legen Wert auf eine vertrauensvolle Beziehung, nur dann kann ich im Notfall an das Tier ran. Ein Arzt kann ja schlecht durch Schwingungen behandeln. Das war zeitaufwendig aber jetzt fressen sie uns aus der Hand. Wir hatten auch leider zwei Verluste, aber immerhin schon zwei mal je vier Lämmer die auch alle gesund und unproblematisch zur Welt gekommen sind.
Lämmer sind ja so süß. Und zum Glück dürfen wir auch an die Lämmer ran. Da sie bisher im Winter gelammt haben und wir uns besser fühlen wenn die Kleinen auf Stroh anstatt auf Eis liegen ist es gut sie in den Stall tragen zu können und die Mutter trottet einfach hinterher.

Der ursprüngliche Ansatz war Rasenmäher und Fleischlierant.
Ersteres funktioniert nur indirekt, wir brauchen ja Heu für den Winter und auf den Flächen die für sie zur Verfügung stehen grasen sie nur wenn es nicht zu kalt, zu naß, zu warm, zu windig ist und am Besten ist noch einer von uns setzt sich mit dazu, der Bock braucht auch immer noch persönliche Zuwendung.

Ansonsten wollen sie lieber Körner und am liebsten noch trockenes Brot und das gerne im Stall.
Den Stall zu akzeptieren hat leider ziemlich lang gedauert was vor allem zu Silvester ein großes Problem dargestellt hat, Kameruner Schafe, die übrigens Haarschafe sind ( sie verlieren ihr Fell von allein ) sind noch nicht so verhaltensdomestiziert wie ihre flauschigen Kollegen, sprich sie rennen schnell mal weg.
Ein flüchtendes Schaf auf einer Bundesstrasse ist keine gute Idee.

Und das mit dem Fleischlieferanten hat bis lang auch noch nicht geklappt, so selbst aufgezogenes Schaf auf dem Teller klappt mental einach noch nicht.

LG

Kommentare:

  1. Och... ich würde schon so ein kleines Fleischlämmchen nehmen. :-D

    Okay, ich habe sie ja auch nicht aufgezogen...

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  2. wie wunderbar wieder etwas von Euch zu lesen. Unlängst haben wir über Dich geredet und uns gefragt was Du wohl machst. Ich stelle mir das auch sehr schwierig vor so ein Tier, zu dem man eine Beziehung hat zu essen. Könnte ich ganz bestimmt nicht!

    ganz liebe Grüße aus Dresden
    anja

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  3. schön von dir zu lesen. ich denk ihr werdet nicht verhungern, wenn sich die Schäflein nich essen lassen wolen. Hauptsache euch gehts gut und wir lesen hiern ab und zu was von Dir.
    LG Silvi

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  4. Hallo :)

    Wie schön, einmal wieder von dir zu lesen!!! Schön, dass es euch gut geht.
    Und ja, solche schönen Schäfchen zu essen wäre auch für mich ein Ding der Unmöglichkeit. Schließlich ist man ja irgendwie emotional verbunden mit den Tieren...

    Sei lieb gegrüßt aus Dreden!
    Claudia

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  5. Danke euch :-), es ist auch schön wieder von euch zu lesen.
    LG

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  6. Entdeckt, dass hier wieder gebloggt wird - das freut mich sehr und ich lasse Grüße da ....

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