Freitag, 3. Juni 2016

wiesenkräuter

wir benutzen in der Regel ja keinen Rasenmäher, wir haben ja Schafe... und überhaupt haben wir auch keinen Rasen, wir haben Wiese. Warum sich daran einige Nachbarn stören, selbst auf unserm Hof den man von der Strasse nicht mal sieht werde ich wohl nie nachvollziehen können, ist mir aber auch egal.
Da wir also Wiese haben und die auch erst im Juni nach der Blüte zu Heu gemacht wird kann bei uns so einiges wachsen und das tut es tatsächlich auch. Ein Großteil davon ist auch zu gebrauchen wenn man sich etwas damit auseinandersetzt.

Da haben wir Giersch:

lässt sich angeblich wie Spinat verwenden, hab ich mal probiert als ich auch noch Besuch hatte, war nicht so die Erfüllung und die Besucher haben mir im nachhinein gestanden das sie sich doch verarscht gefühlt hätten. Konnte ich nachvollziehen aber leider nicht mehr ändern, inzwischen weiß ich man nimmt wohl den jungen Giersch.

Brennessel, hervorragend als Tee, hängt zum trocknen auf dem Boden,
Labkraut, kann man wohl zum Käsen nehmen
Löwenzahn, letztes Jahr hab ich Löwenzahnhonig gemacht, lecker



Gundermann trink ich als Tee, soll unter anderem gegen Halsentzündung helfen.


Taubnessel 
 haben wir als Kinder immer die Blüten ausgezutscht, genau die kann man wohl als Tee sammeln.

Mit einigen hab ich mich schon beschäftigt, mit vielen aber auch noch nicht, ich hab einige Bücher bestellt in denen nützliche Informationen stehen, das ein oder andere werd ich mal vorstellen.

LG















Kommentare:

  1. Ja gerne Buchtips! Bei uns wächst es teilweise auch wild, nur Stückchen werden gemäht. Ales was nicht der "deutschen " Norm entspricht ist eben verwunderlich für andere... :-)

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  2. Giersch ist wirklich lecker. Ich back ne Tarte damit. Brauchst Du das Rezept? Brennesselblätter trocken in der Pfanne geröstet schmecken super auf Spaghetti. Ostern mach ich Brennesselklöße, super lecker, doch ne Schweinearbeit. Das mit dem Labkraut hab ich vor Jahren probiert, bei mir hat´s nicht geklappt. Hab dann doch wieder klassischen Kälberlab genommen. LG Silvi

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    1. oh ja bitte, ich hab den im August wie Spinat gemacht, ich denke ja das er einfach zu alt war. Mit Käsen will ich als nächstes mal anfangen. Mal kucken.
      Danke und LG

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  3. Eine Blumenwiese hat halt was mit Unordnung zu tun und damit hat der gewöhnlich Deutsche ein Problem. Es könnte ja ein Fremdling von hinterm Gartenzaun einwandern und die Wiese bunter machen. Am Ende kommen noch Schmetterlinge und so'n Kram ... Ich hätte allerdings nicht gedacht, dass das auf dem weitläufigen Land ein Problem ist.
    Die Tochter (die Expertin hier im Haus) hat diverse schöne Wildkräuter- und Wildküchenbücher, da könnte ich mal schauen. Die reichen vom Hexenansatz bis zur ganz sachlichen Auflistung - was ist dir da lieber?
    Wir sammeln eigentlich immer Brennesseln und Spitzwegerich für Tee. Aus letzterem kannst du auch Hustenbonbons machen. Die meisten Taubnesselarten kannst du auch verwenden. Johanniskraut, Schafgarbe, Rotklee ... hängt natürlich auch davon ab, ob eure Wiesen eher feucht oder trocken sind und was demzufolge drauf wächst. Giersch verwenden Freunde von uns für die Gründonnerstags Kräutersuppe. Der soll auch bei Gicht gut sein, ist allerdings umstritten, was den Verzehr von größeren Mengen angeht.
    Schön, das du wieder schreibst.
    Viele Grüße,
    Malou

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    1. Hexensatz :-), hab auch schon ein paar angesammelt. Aus Spitzwegerich versuch ich gerade mal Salbe gegen Mückenstiche, ich werde berichten.
      LG

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