Freitag, 30. September 2016

Mangotraum

Vor einiger Zeit bin ich über Mangopürree gestolpert.
Im 1 L Gebinde gibt es pürrierte Mango, ohne jeglichen weiteren Zusätze, kein Zucker, kein Gewürz, einfach nur reine Mango.
Zusammen mit Agar Agar zum Andicken ergibt das einen sehr leckern Brotaufstrich. So schön ohne Zucker, einfach nur Mango, ganz rein :-)

 

Über Agar Agar bin ich mal im Asienladen gestolpert als ich noch auf asiatisch Kochen stand.
Da haben meine Tage mit Misosuppe angefangen. Jedenfalls was ich nicht mag an Marmelade ist der Zuckergehalt, da bin ich etwas puristisch veranlagt vor allem wenn die Früchte an sich schon süß sind. Sind sie es nicht sind sie meistens zu früh geerntet. Lassen sich ja dann auch besser transportieren weil nicht so weich, und halten auch etwas länger weil noch nicht reif, kommt also dem Handel entgegen, mir aber nicht. Da ich auch Zucker bei Apfelmus für völlig übertrieben halte und deswegen eigentlich nur selbst gemachten verspeise bin ich dazu übergegangen auch Marmelade nur noch selber zu machen.
Mit Agar Agar halt, selbst der 3:1 Marmeladenzucker ist mir noch zu süß. Inzwischen gibt es das Zeug ja auch bei Kaufland zu erwerben, da muss man nicht mehr im Asienladen nach den ominösen Verpackungen und der Beschriftung in deutsch suchen.

LG

Freitag, 23. September 2016

Wintervorrat

der Hamster wird langsam aktiv.
Ist ja auch kein Wunder, seit einigen Wochen wird man ja überschwemmt mit der Ernte.

Da wir aber im Überfluss haben und auch gern mit der Tierwelt teilen lass ich mir auch mal Zeit.

Als erstes hab ich dieses Jahr wieder alkoholisierte Pflaumen eingeweckt:


Das hab ich letztes Jahr das erste Mal probiert und die waren so lecker und leider so schnell alle, da freuen wir uns schon seit dem Frühjahr drauf.
Pflaumen entkernen, im Topf mit Rotwein übergießen bis sie bedeckt sind, Zimt, Zucker und Nelken rein und am Ende noch Rum drauf, köcheln lassen und in Gläser füllen.
Dieses Jahr leider etwas zuviele Nelken dafür aber auch nicht so süß wie letztes Mal.

13 Gläser sind es geworden, eins ist allerdings auch schon wieder weg.

LG

Samstag, 17. September 2016

Biogut Besenborstel

Eine Nachbarin hat mir im Frühjahr erzählt das es tatsächlich bei uns in der Nähe ein Biogut gibt das Gemüsekisten liefert. Bislang dachte ich immer dieser Luxus wäre Städtern vorbehalten. Bei uns in der Region ist aber tatsächlich die Produktion von Lebensmitteln noch voll im Gange, vor allem auch in selbstversorgerweise. Fast jeder Hof hier in der Nähe hat noch Viehzeug und bestellt kleine Felder. Von Straußen über Gallowayrinder bis hin zu Dammwild ist ziemlich viel vertreten, wie lange noch kann keiner sagen, die agrarpolitischen Entscheidungen lassen mich eher davon ausgehen das die Regierung alles daran setzt das zu unterbinden. Von übertriebenen Hygienebestimmungen für Kleinstbetriebe bis hin zu Forderungen der Tierhaltung und Ausnahme von Nebenerwerbshöfen aus Fördermittelvergabe... Nach meinem Empfinden gibt es kein Maß mehr, kein Abwägen von Vor und Nachteilen. Riesenmastbetriebe sind OK aber wer keine bis zur Decke gefließte Schlachtküche hat kann Fleisch nicht mehr verkaufen, Holzbretter sind jetzt wohl auch verboten weil angeblich unhygienischer als Plastik ( aus welcher Studie das auch immer sein soll ) und der Verbot von Brennesseljauche als Pflanzenschutz und Stärkungsmittel aufgrund fehlender Studien bezüglich Unbedenklichkeit und gleichzeitig legitimierter Einsatz von Glyphospaht ist für mich einfach lächerlich. Wie soll die geforderte biologische, natürlichere auf Kreisläufen basierte Landwirtschaft denn aussehen wenn gerade der Einsatz von natürlichen Mitteln unterbunden wird? Und wer soll das alles bezahlen? Der Verbraucher will ja im Schnitt nicht. Das ist jedenfalls meine Erfahrung.

Aber zurück zur Biokiste, Dank Urlaub konnten wir uns eine Probekiste bestellen und siehe da es gibt sogar Milch und Fleischprodukte. Was ich sehr gut finde ist das sich das Biogut Besenborstal mit anderen Erzeugern aus dem Elbe Elsterkreis zusammengeschlossen hat. Das erhöht die Vielfalt der Produkte.
Nach einem halben Jahr kann ich mich noch nicht dazu durchringen sie abzubestellen, komm allerdings auch nicht dazu sie komplett zu verwerten.

Mhhh

LG



Freitag, 2. September 2016

Nutzgarten

man man man, seit vier Jahren buddel und grabe ich mich hier durch die als Nutzgarten geplante Fläche und Stück für Stück wächst langsam der Nutzgarten aus dem alten Acker der die letzten Jahrzehnte als Wiese verbracht hat.

Der Boden an sich ist super, unser Nachbar hat auch jahrelang seine Kühe drauf weiden lassen, und was ist besser als Kuhdung. Allerdings wächst somit auch das Unkraut ohne Ende.

Dann findet man auch hin und wieder etwas wieder, vorrangig alten Müll. Die Müllabfuhr ist jünger als der Hof und früher hatten wohl die Meisten Abfallgruben auf dem Grundstück, der Abfall bestand damals hauptsächlich aus Dingen die nicht mehr verwertet werden konnten. Also buddel ich eigentlich immer alte Steine, Scherben, Dachpappe, unendlich viele alte Nägel aus, hab auch schon mal die Reste vom alten Küchenofen gefunden, Draht, Schnur, Klammern...
Das bisher coolste ist ein Geldstück von 1888. Das einzige coole Fundstück neben Kiloweise Müll.

Dann gibt es noch Steine, Ziegelsteine, Granitsteine, Punktfundamentreste und Steine Steine Steine.

Ziel ist um den Brunnen der noch eine schöne Einfassung mit Dach bekommen soll  im Halbkreis den Nutzgarten anzulegen, die Ränder werden mit Kräutern und Blumen bepflanzt. Daran schließt sich ein Beerengarten an und ein Gewächshaus.


Dumm ist wenn man auf einem guten Weg ist, die neu gepflanzten Brombeeren schön wachsen und sogar schon Blüten ansetzen und dann der Zaun bei den Schafen umfällt. Gut somit waren sie beschäftigt und hatten keinen Grund abzuhauen, denn einen weiteren Zaun gab es nicht. Aber für die Brombeeren war das leider ein Schritt zurück
 

langsam geht es vorwärts, manche Pflanzen wollen nicht so richtig, da bin ich noch auf der Suche nach einem günstigeren Standort, zum Beispiel will der Lavendel nicht so ganz aber andere Pflanzen wachsen dafür hervorragend



Was dann noch fehlt ist die Zeit die Produkte auch immer zu verarbeiten, aber was verwelkt gibt auch wieder Nährstoffe zurück. So ist das halt mit Kreisläufen.

LG